Dies sind die ersten sieben Kapitel (und sechs Einträge in Hänsels Tagebuch, sein „Fight Log“) der zweiten Staffel der Zombie Hunters on Bikes. Weitere sieben Kapitel und Tagebucheinträge folgen, sobald diese das Korrekturlesen hinter sich gebracht haben. Die Englische Version wurde nicht editiert, sondern schlicht durch den Übersetzter gejagt und nur noch geringfügig nachgebessert. Sie folgt im Anschluss an den Deutschen Text.
These are the first seven chapters (and six entries in Hänsel’s diary, his „Fight Log“) of the second season of Zombie Hunters on Bikes. Another seven chapters and diary entries will follow once the German version of them have been proofread. The English version was not edited, but simply run through the translator and only slightly improved. It follows below the German text.
Note: the Zombie Hunters on Bikes are using the metric system, please don’t get confused by that fact.


KAPITEL 21
DER STURZ (20.12.2024)
San Francisco Airport, 20:30 Uhr Westküstenzeit
DJ Stute erreicht die unterste Stufe der Treppe, die an den Jet der Fields Foundation heran geschoben wurde, als ihr plötzlich die Beine unter dem Körper zusammenklappen und der harte Asphalt des Rollfeldes ihrem Gesicht immer näher kommt. „Scheiße, nicht JETZT!“ denkt sie und weiß ganz genau, was da gerade passiert. Sie kann gerade noch die Arme hochreißen um den Aufprall etwas abzumildern, dann wird es schwarz …
Es war ein sehr angenehmer Flug von Austin nach San Francisco, die Zeit verstrich buchstäblich wie im Fluge. Zunächst erforderte die ausgedehnte Video-Konferenz mit Re-Cup alle ihre Aufmerksamkeit. Er unterrichtete sie über die neuesten Erkenntnisse bezüglich der Zombie-Epidemie und seinen Plänen, dieser entgegenzuwirken. Danach wurde ein leichtes Abendessen serviert – eine einfache, aber exquisite Mahlzeit, bestehend aus verschiedenen vegetarischen Mezze und an Bord frisch gebackenem Fladenbrot, das Ganze begleitet von zwei oder drei Gläsern eines ganz ausgezeichneten Proseccos. Es folgte eine angeregte Konversation mit Eduardo, dem Feelgood-Manager des Fluges, der sich als Hobby-DJ und Riesen-Stute-Fan entpuppte.
„… probier das mal aus und du wirst sehen, deine Übergänge werden viel besser werden!“, waren ihre letzten Worte zu ihm ins Kabineninnere, bevor sie dann das Schicksal mit dem Sturz ereilte.
Werbepause, Szenenwechsel
Alec Lumette (aka Lucifer) lehnt außen am Stiftungs-Van, welcher bereits umlackiert und mit WAZO Logos beklebt, vor dem privaten Hangar am San Francisco Airport parkt. Er raucht eine selbst gedrehte Zigarette, während er den Jet, der gerade etwa zehn Meter von ihm entfernt zum Stehen kommt, beobachtet. Es ist saukalt, aber die alte Hexe Frosty, die am Steuer des Vans sitzt, erlaubt ihm nicht im Wagen zu qualmen. Er wird sich hüten, irgendetwas zu tun, das sie verärgern könnte – die Frau jagt ihm so richtig Angst ein! Eine paramilitärische Extremistin, so sieht sie jedenfalls aus: das weißblonde Haar, streng nach hinten zu einem kurzen Pferdeschwanz zurückgebunden, unter einer blauen Baseball Kappe, Tarnfleck–Militärjacke, schwarze Lederhandschuhe, sandfarbene Chinos und schwarze Kampfstiefel. Die Haut weiß, als wäre sie ein Albino, aber die hinter einer transparent grünen Sonnenbrille liegenden Augen sind garantiert von so einem kalten, tödlichen Blau! Apropos tödlich: er glaubt auch, dass sie schwer bewaffnet ist – zumindest einen Combat-Dagger hat er schon mal unter ihrer Jacke vorblitzen sehen und neulich ist ihr mal ein Schlagring aus der Tasche gefallen, aber da ist sicher noch mehr … „Zum Glück ist sie auf unserer Seite!“, denkt er.
Mittlerweile ist der Gast die Treppen des Fliegers herab gestiegen und – stürzt urplötzlich wie ein nasser Sack kopfüber nach vorne auf den Boden!
„Scheiße, das sieht ernst aus!“
Lucifer schaltet sofort in den Organisations-Modus, er reißt die Beifahrertür auf und erteilt Frosty Anweisungen, keine Spur mehr von seiner Angst vor ihr.
„DJ Stute ist zusammengeklappt, vermutlich eine akute Verletzung des Rückenmarks. Ruf Doktor Luis an und sag ihm das, er soll den OP klarmachen … Dann gibst du Re-Cup Bescheid, er soll uns dort treffen. Dann Isomatten hinten im Van. Ich hole die Notfall-Trage und Hilfe aus dem Jet.“
Frosty zögert keine Sekunde, die ihr aufgetragenen Dinge zu erledigen. Der Nikotin-stinkige, rothaarige Jüngling ist zwar ein dürrer Lauch, den nicht einmal die dicke, blaue Daunenjacke etwas kräftiger erscheinen lassen kann, aber wenn er erst einmal in Aktion ist, trifft er mit untrüglicher Intuition immer die richtigen Entscheidungen.
KAPITEL 22
NACH ZOMBIE-ANATOMIE A1 (03.05.2025)
Nach Beendigung des Kurses im kleinen Hörsaal packen die etwa 10 Teilnehmer ihre Unterlagen zusammen und sind fröhlich am Plaudern. Beim Hinausgehen passt Professor Wang Hexe ab.
„Ahh, Hexe – schön, ihr habt euch schon gut eingelebt! Hast du paar Minuten? Ich möchte über Nachproduzieren von Zaubertrank sprechen.“
„Ja klar, jetzt passt es gut!“, antwortet Hexe.
„Ausgezeichnet! Ich habe viele Fragen! Komm, wir gehen Susies Büro, sie soll dir besorgen, was du zum Zaubern brauchst. Können unterwegs sprechen. Lass dein Rad hier stehen, ist nicht weit!“
Die beiden machen sich auf zu einem kurzen Marsch über‘s Gelände und Professor Wang kommt rasch zur Sache:
„Frage eins: Kannst du auch auf einem Schiff zaubern? Ich weiß, du brauchst lebend Zombie-Gehirne, aber Problem ist, hier bei the Bearing löst sich Zombiegehirn sofort auf.“ Professor Wang streckt beide Arme zur Seite und dreht sich während des Gehens einmal um sich selbst. Hand und Haken in die Ferne deutend. „52 Kilometer großer Kreis um hier total sicher, aber Zombie erforschen können wir nicht! Ich habe gemacht draußen und jetzt mach viel Doc! Und für dich haben wir gefunden ein Schiff, das könn vor der Küste ankern und ist gerade groß genug, dass ein Drache kann darauf landen. Also, was meinst du, läuft?“
Hexe kratzt sich an der Stelle, an der das stachlige, schwarze Haar unter dem Kopftuch hervordringt. „Also ich bin keine See-Hexe, ich kann da nicht die Bäume wandern lassen – beziehungsweise die Wellen – und mit den Fischen sprechen kann ich auch nicht, aber alles, was für den Anti-Zombie-Zaubertrank nötig ist, sollte ich schon auf einem Schiff machen können. Schwimmen kann ich natürlich auch, ha ha ha! Gibt es da eine Hexen-Kombüse?“
„Meinst du Koch-Zimmer?“, möchte Professor Wang wissen.
„Ja, ne Küche!“, entgegnet Hexe. „Ah, und wichtig ist, dass es da nicht so schlimm wackelt, ich muss ein paar heikle Geschichten machen dabei …“
Mittlerweile sind die beiden in Susie the Sorcerers Büro angelangt, wo diese vor einem altmodischen Computer mit Röhrenmonitor sitzt, auf welchen sie kurze Blicke wirft, um dann drei- bis vierstellige Codes mit einem Bleistift in ein kleines Notizheftchen zu übertragen.
Susie hat den letzten Teil des Gespräches mitgehört und schaltet sich, weiterhin auf den Monitor schauend, ein. „Wir lassen da einen semi-gyroskopischen Raum einbauen – wenn der Kahn in den Wind gedreht wird, spürst du null vom Seegang! … Hier, C-64 – cool, oder?“ Sie deutet auf den Rechner und grinst den beiden ins Gesicht.
Hexe versteht nur Bahnhof „Äh, ja okay … Chemie-Gyros … wird schon passen … aber bitte kein sichtbarer Edelstahl! Das Zeug ist tot, das wirkt sich total negativ auf jede magische Kultur aus. Metall an sich ist kein Problem – schöner, alter Stahl ist super, blank oder mit ner dicken Farbschicht überpinselt … Messing ist auch nicht schlecht … oder Kupfer! Kupfer ist geil! Aber der Tisch muss unbedingt aus Holz sein! Eiche, schön dick! Ich muss da was einritzen … Eine Feuerstelle brauche ich, ich benutze Kohlen, da habe ich eigene, die kann ich mitbringen. Dann Kamin oder irgendeinen Abzug für die Dämpfe, ist ja klar. Wasserstelle zum Hände waschen und so … Für den Trank brauche ich Regenwasser, das in einem Holzgefäß aufgefangen wurde, nicht durch eine Röhre gelaufen. Sechs Liter dürften genügen … So ein billiges Handwaschbecken aus emailliertem Blech reicht völlig … Hmm, was zum Entsorgen von dem Biomüll, aber keinen Plastiksack, ein Metall-Eimer oder eine Wanne …“
Susie ist eifrig am Mitschreiben. Weil Hexe eine Pause gemacht hat, um nachzudenken, schaut sie nun hoch zu ihr, um zu sehen, ob da noch was kommt.
„Wegen der Zutaten und Werkzeuge muss ich bei mir in der Küche noch mal nachschauen, was ich da eventuell entbehren kann und was wir noch brauchen. Da mache ich dir heute Abend eine Liste und bringe sie dir morgen vorbei. Aber jetzt noch was: Bei drei Gehirnen und sechs Litern Wasser plus dem ganzen anderen Zeug, minus Reduktion kommt man am Schluss vermutlich wieder so auf sechs Litern raus – das ist ne Menge Saft, den müssen wir abfüllen und vor allem am besten gleich portionieren. In fingerhutgroße Dosen. Ein Fingerhut, das ist die Maßeinheit. Wo packen wir das rein? Der Trank ist stabil, jede Art von Gefäß ist möglich. Hmmm.“
„Augentropfen! Apothekenbedarf – kein Problem, ich kümmer mich drum!“, schiebt Susie ein wie aus der Pistole geschossen.
Professor Wang möchte auch noch etwas wissen „Beim Zaubertrank machen – kann ich zuschauen?“
Es hört sich ziemlich barsch an, wie Hexe antwortet: „Nein!“
Aber es kommt noch etwas nach: „Zumindest nicht von Anfang an. Ich muss einen Besitznahme-Zauber sprechen, bevor ich die Zombie-Gehirne absauge. Wenn du da im Raum wärest, hätte das ganz böse Auswirkungen auf dich, das kannst du mir glauben! Da reicht auch schon der Ton, um dich komplett selbst zu verlieren. Also nicht vor der Türe rumstehen und lauschen! Ich kann dich dann reinrufen, sobald es ungefährlich ist.“
„Uuuhh, spooky!“ – Professor Wang hört sich ernsthaft besorgt an.
Währenddessen hat Susie zum Hörer des hauptquartierinternen Festnetztelefons gegriffen und auf eine Kurzwahltaste gedrückt, nach kurzem Warten spricht sie in die Muschel.
„Hey Sputnik, ich bin‘s! Grünes Licht für Operation Disco Volante! Holt euch den Pott!“
AUS HÄNSELS TAGEBUCH (FIGHT LOG)
Montag, 05.05.2025
Wir sind jetzt seit fünf Tagen hier im WAZO Hauptquartier und ich habe beschlossen, ein Tagebuch zu führen, um alles festzuhalten, was so passiert. Nämlich so einiges!
Morgen gehen wir endlich auf unsere erste Mission im Zombieland, das wird krass!
Aber zuerst mal was bisher so geschah: am Donnerstag sind wir ja angekommen, dann war das Meeting mit den Bossen und danach hat uns Sputnik den Rest vom Gelände gezeigt. Wir wohnen erst mal noch im Hexenhaus, auch wenn es jedesmal ein bisschen weit zu radeln ist, aber Home ist, wo man zuhause ist! Für Tama-Chan hab ich den Korb vorne ans Rad gebaut, so kann sie immer mitkommen, Ruppi erkundet irgendwie lieber den neuen Wald …
Ab Freitag war dann Training und Bankdrücken angesagt, Wochenende gibt‘s hier keins! Hauptsächlich Trockenübungen: Rein in den Heli, raus aus dem Heli, wer geht zuerst und wer als letzter, das ist alles streng vorgegeben, voll der Drill! Und wie im Hubschrauber die Fahrräder geparkt werden! Na ja, ist eng da drin … aber geflogen sind wir nicht, Treibstoff sparen … einmal sind aber zwei rausgeflogen auf ne Mission – super leise, die Teile! Geil, da hört man echt kaum was! Die, die auf Mission gegangen sind, waren irgendwie schräg – die „Musketiere“. Dabei heißt bloss einer von denen wie ein Musketier, der Porthos. Aber die anderen benutzen auch alle Degen oder so als Waffe. Total ungeeignet, wenn du mich fragst, kann man doch keinen Kopf damit abschneiden oder zermatschen! Die anderen waren so Scouts, sahen aus wie Fahrrad-Kuriere, so zähe Typen, irgendwie schrullig, ein Mädel war voll tätowiert!
Wo wir gerade bei den Waffen sind: Wir dürfen unsere eigenen behalten! Alles, was keinen Krach macht ist erlaubt. Ich hab mir in der Werkstatt Stacheln an meine Keule machen lassen! Da gibt‘s einen, der heißt „Bull“ und der sieht aus wie ein Wookie, der hat das gemacht. Super! Wir haben natürlich auch den Kampf während dem Fahren trainiert – das macht Laune! Zack, nach links und rechts ausgeteilt! Oder die Keule so nach vorne ausgestreckt … Waren leider nur nasse Schaumstoffbälle, keine echten Zombie-Schädel. Aber über die weiß ich jetzt auch noch mehr, wir waren im Kurs „Zombie-Anatomie A1“ bei Professor Wang. Jetzt reicht‘s dann aber mit der Theorie, zum Glück geht’s morgen endlich raus! Hexe und ich sind im Team mit Sputnik und ‘nem Typen namens „Speedy“, wahnsinnig schnell der Kerl! Aber ich versteh den so schlecht … Irgendein Dialekt? Der ist aus Brooklyn …
Gretel war so gut bei dem ganzen theoretischen Kram, die soll zur „Silent Squad“, das ist wohl so ne Spezial-Truppe. Der Chef Re-Cup ist da auch dabei … Die anderen kenn ich nicht, mal schauen, ob sie heut Abend was erzählt, die haben gerade Einsatzbesprechung. Na ja, ich freue mich auf morgen! Schiss hab ich auch überhaupt nicht, wir haben noch Zaubertrank übrig und es soll ne einfache Aufgabe sein …
Jetzt bin ich aber hungrig vom Schreiben! Ab in die Mensa, da gibt es heute Tacos!
DI 06.05.2025
Was auch geil ist: Wir bekommen so Aufkleber oder Stempel in unsere Heftchen zum Eintragen der Missionsdetails! Das finde ich echt nett, da hat man später mal was zur Erinnerung!
Boah bin ich happy! Das ist SO meine Welt! Fahrrad fahren und Zombies klatschen, besser geht es nicht!!! Heute war super, eine tolle Mission: Die haben in Seattle ein Schiff entdeckt, das sie für irgendwas brauchen, unserer Aufgabe war da hin zu fahren und den Kahn zu sichern. Also die Genies von der Silent Squad sind an Board gegangen, um das Schiff zu durchsuchen und eventuell vorhandene Zombies zu killen, während Sputnik, Speedy, Hexe und ich draußen die Umgebung im Auge behalten sollten. Es kamen dann auch ne ganze Menge Grusel-Gestalten angewackelt und wir mussten uns ordentlich ins Zeug legen. Speedy hat so Fern-Attacken gefahren, also ganz schnell hin zu einzelnen Zombies oder kleinen Grüppchen und mit seiner Lanze gespießt. Aber durchgebrochen sind trotzdem viele und die haben wir uns dann vorgenommen. Sputnik ist so toll! Mit was für einer Eleganz und Präzision er seinen Hammer schwingt, ist der Wahnsinn! Das will ich auch lernen! Er hat 32 Zombies ausgeschaltet, so cool! Ich hab 12 geschafft, nicht schlecht für den Anfang, sagt er. Bei Hexe waren es nur fünf, aber die muss ja auch drauf achten, die Köpfe nicht zu beschädigen, damit wir bald neuen Zaubertrank machen können. Hat aber trotzdem keinen einzigen verschont und immer geschrien „Finger weg von meinem Schiff, ihr Bastarde!“???. Ob das was wird mit den Gehirnen? Drei unversehrte Exemplare werden wir brauchen, da gehen wir bald zum Headhunting …
KAPITEL 23
ES GEHT UM ALKOHOL (20.05.2025 Beim Tee-Zirkel)
„Das kann doch nicht wahr sein, in ganz Portland ist keine Flasche dieses Fusels aufzutreiben?“, fragt Re-Cup ungläubig in die Runde.
„Ja, ist leider so“, entgegnet Susie the Sorcerer. „Es handelt sich um ‚Arabesque #6‘, einen sehr seltenen und alten Absinth, den findet man heutzutage kaum noch. Hexe hat für die erste Charge den letzten Rest verbraucht, ich habe die leere Flasche gesehen. Wir brauchen nicht viel davon, ein paar Tropfen genügen, hat sie gesagt, aber es muss genau dieser sein.“
„Können wir nicht synthetisieren lassen?“, möchte Professor Wang wissen.
„Es kommt nicht auf die chemische Zusammensetzung an, sondern auf das Gesamtpaket – Flasche, Etikett, Alter … ‚So funktioniert eben Magie‘, sagt Hexe … Ich habe in San Francisco einen Laden aufgetan, der auf so etwas spezialisiert war, dort sollte laut meinen Informationen noch eine Flasche lagern.“
DJ Stute schaltet sich ein „Ja, ich habe die Scouts schon losgeschickt und Nachricht bekommen: Das Geschäft ist noch da, ungeplündert. Gut gesichert mit eisernen Gittern und Rollläden, das müssen wir bei der Operationsplanung berücksichtigen. Wir haben bereits eine Landezone und einen Fahrtkorridor festgelegt – sehr malerisch, es geht über die Golden Gate Bridge – jetzt müssen wir nur noch ein Team zusammenstellen.“
„Ich gehe selbst, das ist ein Fall für die Silent Squad!“, sagt Re-Cup mit dieser Stimme, die keinen Widerspruch duldet „und wir nehmen Sputniks Crew für die grobe Arbeit mit, da ist auch Hexe dabei, das passt doch. Nur für den Fall, dass wir die Flasche nicht identifizieren können.“
„Alles klar, ich schreibe ein Strategie-Memo, das bekommt ihr heute Abend. Die Vorbereitung plane ich zusammen mit Susie und Sputnik, alles weitere morgen.“ Mit diesen Worten beendet DJ Stute den heutigen Tee-Zirkel.
KAPITEL 24
FLUG NACH SF ZUR MISSION ARABESQUE (25.05.2025)
Speedy sitzt auf der linken Seite einer Zweier-Bank an Bord des Roten Drachen und klammert sich an seiner Lanze fest. Bei Regen ist der Flug mit einer dieser Maschinen die Hölle! Die Piloten sagen, es bestehe überhaupt kein Grund zur Sorge, aber irgendwie geraten die Kisten dann in so ein schwammiges Vibrieren, das ist ganz schwer zu verkraften, da dreht sich allen der Magen um. Nur Sputnik, der wegen seiner Größe die komplette Bank ihm gegenüber belegt, scheint dem fürchterlichen Gewackel gegenüber unempfindlich zu sein. Fröhlich erzählt er eine Geschichte von irgendeinem anderen Helikopterflug bei einem seiner Abenteuer in Mali, Kambodscha, Venezuela oder sonst wo … Er merkt gar nicht, dass ihm keiner der anderen an Bord zuhört. Rechts neben Speedy sitzt Hexe, die alle paar Minuten einen Schluck aus einer bunten Phiole zu sich nimmt und ansonsten still vor sich hinstarrt. Vorne in der Mitte, auf dem ausgeklappten Notsitz, versucht Hänsel, mit grünlich bleichem Gesicht, immer wieder etwas in eines dieser kleinen Büchlein, die er seit kurzem benutzt, zu schreiben, scheitert aber jedes Mal.
Die Lanze passt leicht schräg gestellt gerade so hochkant in den Heli hinein und Speedy ist froh, dass er etwas hat, um sich daran festzuhalten und sich darauf zu konzentrieren. Ohne dieses Hilfsmittel müsste er sich sicher übergeben! „Ha ha, drüben im Grünen Drachen sind die Kotztüten sicher schon randvoll!“, denkt er sich. Bis auf Gretel haben alle Mitglieder der Silent Squad einen eher empfindlichen Magen!
Wenn das Wetter nicht so beschissen wäre, könnte er den Grünen vielleicht sogar durch eines der kleinen Fenster irgendwo da draußen ausmachen, aber bei der Suppe die sie umgibt, kann man keinen Meter weit sehen …
„Na ja, wenigstens gibt es wen, dem der Regen noch mehr ausmacht als uns auf unserem Flug ins Einsatzgebiet – die Scheiß-Zombies! Wasser können die gar nicht ab, da muss man schon ordentlich Lärm machen oder blöd genug sein und einen Nabendynamo oder ein elektronisches Schaltwerk benutzen, um die nach draußen zu locken! Allerdings soll es später in SF aufklaren, dann müssen wir doch auf der Hut sein. Immerhin wird dann die Fahrt über die Golden Gate Bridge ein Genuss!“ siniert er weiter vor sich hin.
Er dreht den Kopf leicht nach rechts, um einen Blick auf ihre Fahrräder zu werfen, die im Heck nahe der Kipp-Türe sicher befestigt sind.
HÄNSELS FIGHT LOG
26.05.2025 – nach Mission ARABESQUE
Ich glaub, ich spinn – heute wollte irgend so ein Zombie mein Fahrrad klauen! Geht‘s noch?
Wir waren in einem Liquor Store, Schnaps für den Zaubertrank besorgen, und als wir wieder raus kamen, sehe ich wie dieser Typ sich mein Rad krallt und sich davon machen will! Sah aus wie ein ehemaliger Rennradfahrer, mit so Lycra Klamotten-Resten und der Helm ist ihm noch am Band um den Hals gehangen, nicht auf dem Kopf … Was soll das? Muss man jetzt hier absperren, oder was? Das sind ja ganz neue Sitten!
Na ja, ich dann jedenfalls sofort hinterher – ich meine, Fahrrad-Enthusiasmus in allen Ehren, aber so was geht gar nicht! Der war zum Glück nicht gerade flott unterwegs, aber ich musste doch ganz schön laufen! Als ich ihn dann „zur Rede stellen“ wollte, hat der Kerl versucht mich zu beißen – da musste ich ihm natürlich die Keule über die Rübe ziehen!
Also, das sei ein absoluter Einzelfall gewesen, haben mir alle anderen versichert, noch nie hätten sie einen radelnden Zombie gesehen, aber ich weiß nicht … soll ich jetzt in Zukunft auch immer noch ein Schloß mitnehmen?
KAPITEL 25
MECCA (09.09.2025)
Mecca macht sich eigentlich nichts aus Kaffee, aber wenn sie früh raus muss, braucht sie einen doppelten Espresso, um in Schwung zu kommen. Dann kocht sie sich auf dem Gasherd in ihrem kleinen, aber gemütlichen Wohnwagen mit der Mokka-Express einen auf. In der Mensa gäbe es auch was Besseres, aber sie möchte den anderen nicht in dem zerknautschten und muffeligen Zustand begegnen, in dem sie dann meist ist. Sie hat schließlich einen Ruf zu verlieren! Außerdem hat sie sich an den Geschmack des Selbstgebrauten gewöhnt …
Heute aber kann sie darauf verzichten – keine dieser nervigen Früh-Missionen, bei denen es schon mitten in der Nacht losgeht! Standard-Neulings-Initations-Trip mit Sputnik und zwei Frischlingen. Genug Zeit um lange zu schlafen, ausgiebig zu duschen und sich zu stylen. Um elf geht’s los, halbe Stunde Flug, dann fünf km mit dem Rad von der Landezone zum Einsatzort. Die Route müssen die Neuen finden, mal sehen, wie lange die dafür brauchen. Das Mädel, Paola, ist ziemlich fit bei solchen Dingen, hat Mecca auf dem Übungsplatz festgestellt. Aus Kirk wird sicher mal ein veritabler Kämpfer, aber mit der Logistik hat er es nicht so. Beide aber fahren recht gut Fahrrad, das muss man ihnen lassen!
Alles unverändert vor Ort, haben die Scouts gemeldet, sollte also ein Kinderspiel werden und am späten Nachmittag wären sie wieder zu Hause.
Ob Sputnik sich endlich mal was Neues einfallen lässt? Oder der alte Hut? Uns draußen warten lassen, während er sich bei Brunos Delikatessen ein Döschen seines geliebten Pökelherings aus dem Regal greift – Materialbeschaffung nennt er das – und nachdem er wieder rauskommt seine Klingel ein paar mal kräftig betätigt, um ein paar Zombies anzulocken … Viele kommen da nie, aber um die Neuen zu testen genau richtig.
Na ja, scheiß drauf – Hauptsache ein gechillter Einsatz, früh fertig und HEUTE ABEND KARAOKE mit Gretel, Bunny und der schnuckligen Kleinen aus dem Sekretariat!
HÄNSELS FIGHT LOG
12.09.2025 abends
Seufz, es fällt mir echt schwer, mich aufzuraffen und etwas zu schreiben. Ich bin einfach so traurig. Oh Mann, Sputnik! Alle sind total fertig … Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schlimm das für die beiden Neulinge, die da mit draussen waren, gewesen sein muss … Die verarbeiten es unterschiedlich. Paola hat einen Nervenzusammenbruch bekommen und liegt zitternd und heulend auf der Krankenstation. „Ich fahre nie wieder ins Zombieland!“, hat sie wohl gesagt.
Und Kirk ist in so eine Art heiß-kalte Wut-Katharsis verfallen. Irgendwie ist es ihm gelungen, Sputniks Hammer aus dem ganzen Chaos zu retten und seitdem sie wieder da sind, spricht er kein Wort mit niemandem, ist sofort auf den Übungsplatz gegangen und drischt mit dem Hammer, der viel zu groß für ihn ist, bis zur totalen Erschöpfung auf Zombie-Dummies ein! Dann zieht er sich für ein paar Stunden Schlaf in irgendein Loch zurück und wenn er wieder wach ist geht das Ganze wieder von vorne los! Das geht jetzt schon seit vier Tagen so, er war nicht mal bei Sputniks Trauerfeier heute … Dabei hätten wir den Hammer so gut gebrauchen können, es gibt ja sonst gar nix, was von Sputnik übrig ist 🙁
Die Feier war sehr ergreifend! Bis auf Kirk und Paola waren bestimmt ALLE da im großen Hangar! Mecca hat so schön gesungen und Flugelhorn hat auf seiner kleinen Trompete da den Trauermarsch gespielt. Danach sollte dann auf den Fahrrädern eine Schweigerunde durchs Hauptquartier gedreht werden, aber Mecca hat den Teil mit dem Schweigen nicht lange durchgehalten und wieder angefangen zu singen und dann haben alle mitgebrüllt wie die Berserker! Die Cycling Division und überhaupt die ganze WAZO läßt sich nicht unterkriegen von diesem Rückschlag, der Kampf gegen die Zombies geht weiter, auch ohne Sputnik! Ich will Rache, ich mach die Schweine fertig!!!
KAPITEL 26
HAMMER (13.09.2025)
Am Tag nach der Trauerfeier für Sputnik wacht Mecca schlimm verkatert auf. Sie würde am liebsten im Bett bleiben, aber sie hat etwas Wichtiges zu tun. Erst mal das Ding suchen in dem ganzen Verhau, dann damit zu Bull, dann, wenn es schon reingeht, vielleicht ein leichtes Mittagessen in der Mensa und schließlich zum Übungsplatz und sich Kirk zur Brust nehmen!
Später dann – die Suppe und die Hotdogs haben tatsächlich neue Lebensgeister in ihr geweckt – steigt Mecca am Rand des Übungsplatzes, auf dem Kirk wütend mit Sputniks Waffe Melonen platzen läßt, vom Rad, klappt energisch den Seitenständer herunter und schreit mit der geballten Kraft ihrer gefürchteten Stimme in Richtung Kirk:
„Yo Hammer, antreten!!!“
Obwohl wie in Trance, fühlt sich Kirk schlagartig wie von einem rasenden D-Zug erfasst und in die Realität gestoßen. Er ist sich bewusst, dass dieser, keinen Widerspruch duldende Ruf ihm gilt und so dackelt er mit gesenktem Haupt, wie ein Erstklässler zum Lehrerpult, zu Mecca.
„Also pass mal auf, junger Mann, der Scheiß muss jetzt ein Ende haben! Hör auf, dich selbst fertig zu machen! Sputnik ist tot, das ist Scheiße, aber es läßt sich nicht ändern. Wir sind im Krieg, da passiert so was. Und wir anderen haben jetzt die Verpflichtung, weiterzumachen. Also krieg deinen Frust auf die Reihe und spar dir deine Energie dafür, echte Zombies zu zermatschen!“
„Aber …“, will Hammer – denn von nun an ist dies sein Nom de Guerre – entgegnen.
„Nix aber!“, schneidet ihm Mecca das Wort ab. „Dass du dich hier auf dem Feld mit nem Hammer, der dir zwei Nummern zu groß ist, ins Vergessen prügelst, bringt keinem was. Ich stelle ein neues Team auf, mit dem alten Vampir-Jäger und seiner Nichte, und ich will, dass du auch dabei bist. Ich hab dir also was mitgebracht …“ Im Sprechen zieht Mecca aus ihrer Umhängetasche einen deutlich kleineren, aber nicht weniger gefährlich aussehenden Hammer.
„Das ist ein 60 Jahre alter Picard Schlosserhammer mit modifiziertem Stiel, der ist metrisch! Habe ich Bull im Tausch gegen eine Shadow-Emperor(3)–Vinylfigur abgeschwatzt …!“
Hammer begutachtet den neuen Hammer sichtlich beeindruckt.
„Hier, probier ihn ruhig mal aus!“, sagt Mecca und reicht ihm das Werkzeug.
Hammer ergreift den Hammer und läßt ihn mehrmals durch die Luft sausen, führt Vorhand- und Rückhand-Schläge aus verschiedenen Richtungen durch, knackt imaginäre Zombieköpfe und peilt schließlich mit einem zugekniffenen Auge den am ausgestreckten Arm gehaltenen Stil entlang.
„Der ist der Hammer, ein super Teil!“, bemerkt er ehrfürchtig. „Ich bin dabei, wenn du mich wirklich im Team haben willst! Was wäre denn unsere Aufgabe?“
„Unsere Aufgabe?“, wiederholt Mecca die Frage. „Keine Ahnung, gefährlicher Scheiß halt – und vor allem Zombies schlachten!“
„Cool!“, freut sich Hammer. „Ich bin dir echt dankbar für diese Chance!“
Und jetzt fandet die Szene langsam aus, wird unscharf und dunkler, die Kamera entfernt sich, nur die Stimmen sind noch gedämpft zu hören.
Hammer: „Du, Mecca – eine Frage hätte ich da noch …“
Mecca: „Ja?“
Hammer: „Welche?“
Mecca: „Welche was?“
Hammer: „Action-Figur“
Mecca: „Ach so, ja, das war der rote General …“ (4)
HÄNSELS FIGHT LOG
11.10.2025 (ein Tag nach Hana-Chans Ankunft in Portland)
Die Neue aus Japan ist total irre! Hat meine Klamotten mit drei Shuriken an die Wand getackert – mit mir noch drin! Und dann noch die Kappe von der Birne geschossen, ich hab voll den Kratzer in der Kopfhaut! Total wahnsinnig, gemeingefährlich! Und mit so einer sollen wir auf Mission gehen, da bekommt man es doch mit der Angst zu tun …
Ich weiß auch gar nicht, warum die sich so aufgeregt hat, ich hab doch bloß ein bisschen blöd gelacht und mit dem Finger auf sie gezeigt, als sie uns gesagt hat, wie sie heißt … kann ich doch nicht wissen, dass das überhaupt kein Katzenname ist, sondern ganz normal in Japan … also echt, so was von jähzornig … klar, ich hätte mich vielleicht ein bisschen zusammenreißen sollen, vielleicht war das nicht besonders höflich von mir … okay, ganz vielleicht werd ich mich sogar morgen bei ihr entschuldigen, wenn sie mich nicht vorher köpft mit ihrem coolen Schwert da …
12.10.2025
Hana-Chan fährt auch ein Kuwahara! Vielleicht wird das ja doch noch was mit der neuen Crush-Crew …
Sputnik kann niemand ersetzen, das ist klar, aber angeblich ist die ja ne ziemliche Kampfmaschine. Shuriken schmeißen kann sie zumindest, oh Mann! Ihr Zombie-Count aus Tokyo ist auch beeindruckend, da muss ich aufpassen, dass sie mir den Rekord nicht streitig macht, ha ha! Man wird sehen, übermorgen erste gemeinsame Mission – Las Vegas, Gemetzel-Garantie!!!
KAPITEL 27
DIE SCHLACHT BEI DEN THERMOPYLEN (17.10.2025) (eine Woche nach Hana-Chans Ankunft)
Hana-Chan steht in einer schmalen Schlucht zwischen zwei Wolkenkratzern, hinter ihr noch etwa 10 Meter freie Fläche, dann einige breite Treppenstufen hoch zu einer schweren, hölzernen Doppelflügeltür zwischen steinernen Säulen, welche zu schützen ihre Aufgabe ist. Vor ihr ein Berg aus Zombie-Leichen, über den pausenlos neue Unholde klettern, nur um dann von ihr und dem links neben ihr stehenden Hänsel terminiert zu werden. Ihr rot-weißer Kimono ist mittlerweile fast nur noch rot von dem ganzen Zombie-Blut, die Frisur ist derangiert, die Blume zerfetzt, ihr Shuriken-Beutel ist schon lange leer, und so kämpft sie ausschließlich mit dem, wie sie meint, schon etwas schartig gewordenen Katana. Langsam wird es ihr zu viel, doch der ebenfalls blutgetränkte Hänsel nebenan scheint unermüdlich und keult einen Zombie nach dem anderen. „Jetzt darf ich mir nur keine Blöße geben“, denkt sie, „wäre peinlich, wenn ich vor dem aufgebe. Hoffentlich haben die da drinnen ihren Job bald erledigt und wir können uns verdrücken!“
„Abunakatta!“ (5) Schon wieder hätte sie Hänsels Keulen-Rückhand fast erwischt! Sie muss besser aufpassen, geht es ihr durch den Kopf – wie ihr Katana durch den des stinkenden Untoten vor ihr …
Das Zombie Hunters on Bikes Intro-Logo wird eingeblendet und die Erkennungsmelodie erklingt.
Nach dem Einsatz schlurft Hänsel gleichermaßen erschöpft wie innerlich erfüllt vom Heliport zu Baracke 17, wo er hofft, Gretel anzutreffen. Bei seinem Rad hat sich auf der Rückfahrt zur Landezone das Innenlager gelöst, er musste die letzten Kilometer äußerst behutsam in die Pedale treten und hat den Hobel gleich bei der Ankunft den Technikern übergeben. „Kein Bock, das jetzt selbst zu machen!“ … Er ist frontal über und über mit Zombieblut eingesaut. Nur im Gesicht, rund um die Augen, da wo die zwischenzeitlich geputzte Brille den Saft abbekommen hat, ist unbefleckte Haut zu sehen. Die Keule hat er locker geschultert, ihm ist nach Pfeifen zumute und so stimmt er eine fröhliche Melodie an. Katze Tama-Chan läuft mal hinter ihm, mal vor ihm her – sie weiß genau wo es hin geht.
Gretel ist da! Hat ihr Fahrrad vor Baracke 17, wo immer die besonders coolen Gestalten abhängen, in einen Montageständer gehängt und installiert offenbar neue Bremsklötze an der Vorderradbremse.
„Yo, Gretel!“, grüßt er sie.
„Hey“, entgegnet Gretel, beachtet ihn aber nicht weiter, sondern hat alle ihre Konzentration auf das Justieren der Klötze gerichtet.
„Hab grad zusammen mit Hana-Chan über 200 Zombies geplättet! In so ner Straßenschlucht, das war so eng wie bei der Schlacht bei den Termopülen!“
Gretel ist fertig mit ihrer Arbeit und wendet sich ihrem Patchwork-Bruder zu. „Das schreibt man ‚Thermopylen‘, du Hirni!“
Hänsel erstaunt: „Häh? Also erstens: woher weißt du, wie ich das schreiben würde, wo ich es doch nur ausgesprochen habe? Und zweitens: Ich kann doch nicht lesen was du gesagt hast! Vermutlich fehlt ein h und es ist ein y statt nem ü, stimmt‘s?“
„Ganz genau! Wir kennen uns eben schon ewig!“, entgegnet Gretel lachend. „Also, wie war das jetzt genau mit Hana-Chan?“
„Ja, das erzähl ich dir später … ich muss jetzt zu Bull, brauche Ersatz für ein paar Stacheln an der Keule! Zähes Biest jedenfalls, die …“
„Aber wasch dich vorher mal, du siehst aus wie Papa nach dem Hermann Nitsch(6)-Malkurs!“
Hänsel zeigt ihr im Weggehen grinsend den Finger.

3) Shadow Emperor, eine in der fiktiven Welt der Erzählung der Zombie Hunters on Bikes extrem populäre Serie mit Fantasy-Hintergrund. Eine epische Erzählung um Kampf und Intrige. Vor dem Einschlag der Meteoriten, welche die Zombie-DNA mit sich führten, wartete die Fan-Base gespannt auf die finale Staffel, die nun vielleicht nie gedreht werden wird.
4) Der Rote General ist eine der beliebtesten Charactere aus der Serie Shadow Emperor. Er ist eine der Hauptfiguren der Staffeln 1-3 und taucht auch danach noch ab und zu in Rückblenden auf. Alle Merchandise-Produkte den Roten General betreffend sind extrem rar und begehrt.
5) Japanisch für „Das war knapp!“ …
6) Hermann Nitsch (geboren am 29. August 1938 in Wien; gestorben am 18. April 2022 in Mistelbach) war ein österreichischer Maler und Performancekünstler. Er war ein bedeutender Vertreter des Wiener Aktionismus und verwendete in einigen seiner Werke auch echtes Blut. (Wikipedia)

CHAPTER 21
THE FALL (December 20, 2024)
San Francisco Airport, 8:30 PM Western Time
DJ Stute reaches the bottom step of the stairs that have been pushed up to the Fields Foundation jet when suddenly her legs buckle beneath her and the hard asphalt of the tarmac rushes closer and closer to her face. “Shit, not NOW!” she thinks, knowing exactly what’s happening. She manages to throw up her arms to cushion the impact, then everything goes black…
It had been a very pleasant flight from Austin to San Francisco; the time had literally flown by. Initially, the lengthy video conference with Re-Cup, in which he briefed her on the latest findings regarding the zombie epidemic and his plans to combat it, demanded her full attention. Afterwards, a light dinner was served—a simple yet exquisite meal consisting of various vegetarian mezze and freshly baked (on board of the plane!) flatbread, all accompanied by two or three glasses of excellent Prosecco. This was followed by a lively conversation with Eduardo, the flight’s “feel-good manager,” who turned out to be an amateur DJ and a huge fan of Stute.
“…try this and you’ll see, your transitions will be much better!” were her last words to him inside the cabin before fate intervened and she fell.
Commercial break, scene change
Alec Lumette (aka Lucifer) leans against the outside of the foundation van, which has already been repainted and plastered with WAZO logos, parked in front of the private hangar at San Francisco Airport. He smokes a hand-rolled cigarette while watching the jet come to a stop about ten meters away. It’s freezing cold, but the old witch Frosty, who’s behind the wheel of the van, won’t let him smoke inside. He’ll be careful not to do anything that might upset her—the woman terrifies him! A paramilitary extremist, at least that’s what she looks like: her platinum blonde hair pulled back tightly in a short ponytail under a blue baseball cap, camouflage military jacket, black leather gloves, sand-colored chinos, and black combat boots. Her skin is as white as an albino’s, but the eyes behind transparent green sunglasses are guaranteed to be a cold, deadly blue! Speaking of deadly: he also believes she’s heavily armed—at least he’s seen a combat dagger peeking out from under her jacket, and a pair of brass knuckles fell out of her pocket recently, but there’s surely more… “Luckily, she’s on our side!” he thinks.
Meanwhile, the guest has descended the plane’s stairs and—suddenly—falls headfirst onto the floor like a sack of potatoes!
“Shit, that looks serious!”
Lucifer immediately switches into organizational mode. He throws open the passenger door and gives Frosty instructions, his fear of her completely gone.
“DJ Stute has collapsed, probably an acute spinal cord injury. Call Dr. Luis and tell him, he should arrange for surgery… Tell Re-Cup to meet us there. Then get sleeping mats in the back of the van. I’ll get the emergency stretcher and help from the jet.”
Frosty doesn’t hesitate for a second to carry out the tasks assigned to her. The nicotine-scented, red-haired youth may be a skinny, scrawny fellow whom not even his thick, blue down jacket can make look any more robust, but once he gets going, he always makes the right decisions with unerring intuition.
CHAPTER 22
AFTER ZOMBIE ANATOMY A1 (Saturday, May 3, 2025)
After the course in the small lecture hall ended, the approximately 10 participants gather their materials and chatt happily. As they are leaving, Professor Wang approaches Hexe.
“Ah, Hexe—great you’ve settled in so well! You have a few minutes? I’d like to talk about reproducing magic potions.”
“Yes, of course, now’s a good time!” Hexe replies.
“Excellent! I have lots of questions! Come on, let’s go Susie’s office; she can get you what you need for magic. We can talk on the way. Leave your bike here; it’s not far!”
The two set off on a short walk across the grounds, and Professor Wang quickly gets to the point:
“Question one: Can you perform magic on a ship? I know you need living zombie brains, but the problem is, here at ‚The Bearing,‘ zombie brains dissolve instantly.” Professor Wang stretches both arms out to the sides and turns around while walking, pointing his hand and hook into the distance. “It’s a 52-kilometer radius around here, totally safe, but we can’t research zombies! I’ve been doing some research outside, and now young Doc do a lot of work … And for you, we’ve found a ship that can anchor off the coast and is just big enough for a dragon to land on. So, what you think?” Hexe scratches the spot where her spiky, black hair peeks out from under her headscarf. “Well, I’m not a sea witch, I can’t make the trees move there—or rather, the waves—and I can’t talk to the fish either, but I should be able to do everything necessary for the anti-zombie potion on a ship. And of course, I can swim, ha ha ha! Is there a witch’s galley?”
“You mean a cooking room?” Professor Wang asks.
“Yes, a kitchen!” replies the witch. “Ah, and it’s important that it doesn’t rock too much in there, I have to do some tricky things…”
The two have now arrived at Susie the Sorcerer’s office, where she sits in front of an old-fashioned computer with a CRT monitor. She glances at it briefly before transferring three- to four-digit codes into a small notebook with a pencil.
Susie overheard the last part of the conversation and, still looking at the monitor, chimes in. “We’re having a semi-gyroscopic chamber installed—when the boat turns into the wind, you won’t feel a thing! … Here, C-64—cool, right?” She points to the computer and grins at them both.
Hexe is completely lost. “Uh, yeah, okay… chemical gyros… that’ll do… but please, no visible stainless steel! That stuff is dead, it has a totally negative effect on any magical culture. Metal itself isn’t a problem—nice, old steel is great, bare or with a thick coat of paint… brass isn’t bad either… or copper! Copper is awesome! But the table absolutely has to be made of wood! Oak, nice and thick! I need to carve something into it… I need a fire pit; I use coal, I have my own, I can bring that. Then a chimney or some kind of vent for the fumes, obviously. A water source for washing hands and such… For the potion, I need rainwater collected in a wooden container, not run through a pipe. Six liters should be enough… A cheap hand basin made of enameled sheet metal is perfectly fine… Hmm, something for disposing of the organic waste, but not a plastic bag, a metal bucket or tub…
Susie is busily taking notes. Because Hexe had paused to think, she now looks up at her to see if there’s anything else.
“Regarding the ingredients and tools, I need to check my kitchen again to see what I can spare and what else we need. I’ll make you a list tonight and bring it by tomorrow. But one more thing: With three brains and six liters of water, plus all the other stuff, minus the reduction, we’ll probably end up with about six liters again – that’s a lot of juice. We need to bottle it, and ideally, portion it right away. In thimble-sized containers. A thimble is the unit of measurement. Where do we put it? The potion is stable; any kind of container will do. Hmmm.”
“Eye drops! Pharmacy supplies – no problem, I’ll take care of it!” Susie chimes in without hesitation.
Professor Wang also wants to know something: “Can I watch while you make potion?”
The witch’s answer sounds rather curt: “No!”
But there’s more: “At least not right away. I have to cast a possession spell before I suck out the zombie brains. If you were in the room, it would have a very nasty effect on you, believe me! Even just sound is enough to completely lose you. So don’t stand around outside the door listening! I can call you in as soon as it’s safe.”
“Uuuhh, spooky!” – Professor Wang sounds genuinely worried.
Meanwhile, Susie picked up the receiver of the headquarters landline and pressed a speed dial button. After a short wait, she speaks into the receiver.
“Hey Sputnik, it’s me! Operation Disco Volante is all clear! Go get the tub!“
FROM HÄNSEL’S DIARY (FIGHT LOG)
Monday, May 5, 2025
We’ve been here at WAZO headquarters for five days now, and I’ve decided to keep a diary to document everything that’s been happening. And quite a lot has been happening!
Tomorrow we’re finally going on our first mission in Zombieland—it’s going to be awesome!
But first, a recap of what’s happened so far: we arrived on Thursday, then we had the meeting with the bosses, and after that, Sputnik showed us the rest of the compound. We’re still staying in the Witch’s House for now, even though it’s a bit of a bike ride each way, but home is where you feel at home! I attached a basket to the front of bike for Tama-Chan so she can always come along. Ruppi seems to prefer exploring the new forest…
Starting Friday, it was all about training and bench pressing—there’s no such thing as a weekend here! Mostly dry runs: getting in and out of the helicopter, who goes first and who goes last—it’s all strictly prescribed, a real drill! And how to park the bikes in the helicopter! Well, it’s cramped in there… but we didn’t fly, saving fuel… although two of them did fly out on a mission once – super quiet, those things! Awesome, you can hardly hear a thing! The ones who went on missions were kind of weird – the „Musketeers.“ Only one of them has a musketeer’s name though, Porthos. But the others all use rapiers or something like that as weapons. Totally useless, if you ask me, you can’t even cut off a head or smash one of those! The others were scouts, looked like bike messengers, tough guys, kind of eccentric, one girl was covered in tattoos!
Speaking of weapons: we get to keep our own! Anything that doesn’t make noise is allowed. I had spikes put on my club at the workshop! There’s a guy named „Bull“ who looks like a Wookiee, he did it. Great! Of course, we also practiced fighting while cycling – that was fun! Wham, swinging left and right! Or sticking the club out like that… unfortunately, they were just wet foam balls, not real zombie skulls. But I know even more about them now; we were in Professor Wang’s „Zombie Anatomy A1“ course. That’s enough theory for now, thankfully we’re finally going out tomorrow! Hexe and I are on a team with Sputnik and a guy named „Speedy,“ he’s incredibly fast! But I can’t understand him at all… Is he speaking some kind of dialect? He’s from Brooklyn…
Gretel was so good at all the theoretical stuff; she’s supposed to join the „Silent Squad,“ which is apparently some kind of special unit. The Chief Re-Cup is there too… I don’t know the others, let’s see if she says anything tonight; they’re having a mission briefing right now. Anyway, I’m looking forward to tomorrow! I’m not scared at all; we still have some magic potion left, and it’s supposed to be an easy task…
Now I’m hungry from writing! Off to the cafeteria; they’re having tacos today!
Tue, May 6, 2025
Wow, I’m so happy! This is SO my kind of world! Riding bikes and slaying zombies, it doesn’t get any better than this!!! Today was awesome, a great mission: they discovered a ship in Seattle that they need for something, and our job was to go there and secure the vessel. So the geniuses from the Silent Squad went on board to search the ship and kill any zombies that might be there, while Sputnik, Speedy, Hexe, and I were supposed to keep an eye on the outside. A whole bunch of creepy creatures came shambling along, and we really had to put our backs into it. Speedy did some ranged attacks, quickly going up to individual zombies or small groups and impaling them with his lance. But a lot still broke through, and we took care of them. Sputnik is so cool! The elegance and precision with which he swings his hammer is insane! I want to learn that too! He took out 32 zombies, so cool! I managed 12, not bad for a start, he says. Hexe only got five, but she has to be careful not to damage the heads so we can make new potion soon. Still, she didn’t spare a single one and kept yelling, „Keep your hands off my ship, you bastards!“??? I wonder if we’ll get any brains? We’ll need three intact ones, so we’ll be headhunting soon…
What’s also cool: We get stickers or stamps for our booklets to record the mission details! I think that’s really nice; it’ll give us something to remember it by later!
CHAPTER 23
IT’S ABOUT ALCOHOL (May 20, 2025 At the Tea Circle)
“This can’t be true, there isn’t a single bottle of this rotgut to be found in all of Portland?” Re-Cup asks the group incredulously.
“Yes, unfortunately,” replies Susie the Sorcerer. “ It’s ‚Arabesque #6,‘ a very rare and old absinthe, which is almost impossible to find these days. Hexe used the last of it for the first batch; I saw the empty bottle. We don’t need much of it, just a few drops, she said, but it has to be exactly this one.”
“Can’t we have it synthesized?” Professor Wang asks.
“It’s not the chemical composition that matters, but the whole package – bottle, label, age… ‘That’s how magic works,’ says Hexe… I found a shop in San Francisco that specialized in this sort of thing; according to my information, they should still have a bottle in storage.”
DJ Stute chimes in: “Yes, I’ve already sent out the scouts and received word: the shop is still there, unlooted. Well secured with iron gates and shutters, we have to take that into account in our operational planning. We’ve already identified a landing zone and a travel corridor – very scenic, it goes over the Golden Gate Bridge – now we just need to assemble a team.”
“I’ll go myself, this is a job for the Silent Squad!” says Re-Cup in that voice that brooks no argument, “and we’ll take Sputnik’s crew for the rough work, Hexe’s there too, that works out. Just in case we can’t identify the bottle.”
“All right, I’ll write a strategy memo, you’ll get it tonight. I’ll plan the preparation together with Susie and Sputnik, everything else tomorrow.”
With these words, DJ Stute ended today’s tea circle.
CHAPTER 24
FLIGHT TO SF FOR MISSION ARABESQUE (May 25, 2025)
Speedy sits on the left side of a two-seater bench aboard the Red Dragon, clutching his lance. Flying one of these machines in the rain is hell! The pilots say there’s absolutely nothing to worry about, but somehow the things start to vibrate so violently that it’s really hard to bear; it makes everyone’s stomach churn. Only Sputnik, who, because of his size, occupies the entire bench opposite him, seems unaffected by the terrible shaking. He cheerfully recounts a story from some other helicopter flight during one of his adventures in Mali, Cambodia, Venezuela, or wherever… completely oblivious to the fact that no one on board is listening. To Speedy’s right sits Hexe, who takes a sip from a colorful vial every few minutes and otherwise stares silently into space. Up front in the middle, on the unfolded jump seat, Hänsel, his face greenish-pale, keeps trying to write something in one of the little notebooks he’s recently started using, but fails every time.
The lance, tilted slightly, just barely fits upright in the helicopter, and Speedy is glad he has something to hold onto and concentrate on. Without it, he’d surely be sick! “Ha ha, the sick bags over at the Green Dragon are probably already overflowing!” he thinks to himself. Except for Gretel, all the members of the Silent Squad have rather sensitive stomachs!
If the weather weren’t so awful, he might even be able to spot the green one through one of the small windows somewhere out there, but with the fog surrounding them, you can’t see a meter or so…
“Well, there’s someone who’s more bothered by the rain than we are on our flight to the mission area—those damn zombies! They can’t stand water at all; you’d have to make a lot of noise or be stupid enough to use a hub dynamo or an electronic derailleur to lure them outside! Although, it’s supposed to clear up later in SF, so we’ll have to be on our guard. At least the drive across the Golden Gate Bridge will be a treat then!” „Well, there’s someone who’s more bothered by the rain than we are on our flight to the mission area—those damn zombies! They can’t stand water at all; you’d have to make a lot of noise or be stupid enough to use a hub dynamo or an electronic derailleur to lure them outside! Although, it’s supposed to clear up later in SF, so we’ll have to be on our guard. At least the drive across the Golden Gate Bridge will be a treat then!“ Speedy continues to ponder.
He turns his head slightly to the right to glance at their bicycles, which are securely fastened in the back near the tilting door.
HÄNSEL‘S FIGHT LOG
May 26, 2025 – after MISSION ARABESQUE
I think I’m going crazy – some zombie tried to steal my bike today! Seriously?
We were in a liquor store, getting some booze for the magic potion, and when we came back out, I saw this guy grab my bike and try to take off! He looked like a former roady, with remnants of Lycra clothing, and his helmet was still hanging around his neck by the strap, not on his head… What’s up with that? Do you have to lock up your bike here now, or what? This is some newfangled thing!
Anyway, I immediately gave chase – I mean, I appreciate all the cycling enthusiasm, but this is just unacceptable! Luckily, he wasn’t exactly going fast, but I still had to run quite a way! When I tried to confront him, the guy tried to bite me—so of course I had to whack him over the head with the club!
Everyone else assured me that this was a completely isolated incident; they’d never seen a cycling zombie before. But I don’t know… should I start carrying a lock with me from now on?
CHAPTER 25
MECCA (September 9, 2025)
Mecca isn’t usually a big coffee drinker, but when she has to get up early, she needs a double espresso to get going. So she brews one on the gas stove in her small but cozy caravan using her Moka Express. There’s something better in the canteen, but she doesn’t want to greet the others in the rumpled and grumpy state she tends to be in the morning. After all, she has a reputation to uphold! Besides, she’s gotten used to the taste of her home-brewed coffee…
But today she can do without it—none of those annoying early morning missions that start in the middle of the night! A standard rookie initiation trip with Sputnik and two new recruits. Plenty of time to sleep in, take a long shower, and get ready. They take off at eleven, a half-hour flight, then a 5km bike ride from the landing zone to the mission site. The new recruits will have to find the route; let’s see how long that takes them. The girl, Paola, is pretty good at that sort of thing, Mecca noticed at the training ground. Kirk will surely become a real fighter someday, but he’s not so good with logistics. Both of them ride bikes pretty well, though, you have to give them that!
Everything’s unchanged on site, the scouts reported, so it should be a piece of cake, and they’ll be back home by late afternoon. Will Sputnik finally come up with something new? Or will it be the same old trick? Making us wait outside while he grabs a tin of his beloved pickled herring from the shelf at Bruno’s Delicatessen – he calls it “procurement”! – and then, when he comes back out, rings his bell a few times to attract some zombies… Not many ever come, but it’s perfect for testing the new recruits.
Oh well, screw it – the main thing is a chill shift, finishing early and KARAOKE TONIGHT with Gretel, Bunny and the cute little girl from the office!
HÄNSEL’S FIGHT LOG
September 12, 2025, evening
Sigh, it’s really hard for me to get myself together and write something. I’m just so sad. Oh man, Sputnik! Everyone’s completely devastated… I can’t even imagine how awful it must have been for the two newbies who were out there with him… they’re all processing it differently. Paola had a nervous breakdown and is lying in the infirmary, shaking and sobbing. „I’m never going back to Zombieland!“ she apparently said.
And Kirk has fallen into a kind of hot-and-cold rage catharsis. Somehow he managed to save Sputnik’s hammer from all the chaos, and since they got back, he hasn’t spoken a word to anyone, immediately went to the training ground, hammering away at zombie dummies with the hammer, which is way too big for him, until he’s completely exhausted! Then he retreats to some hole for a few hours of sleep, and when he wakes up, it all starts again! It’s been like this for four days now, and he didn’t even make it to Sputnik’s memorial service today… We could have really used that hammer, since there’s nothing else left of Sputnik 🙁
The service was very moving! Except for Kirk and Paola, I’m sure EVERYONE was there in the big hangar! Mecca sang so beautifully, and Flugelhorn played the funeral march on his little trumpet. Afterwards, it was supposed to do a silent ride around headquarters on our bikes, but Mecca didn’t last long in the silence and started singing again, and then everyone was roaring along like mad! The Cycling Division, and indeed the entire WAZO, won’t let this setback get them down; the fight against the zombies continues, even without Sputnik! I want revenge, I’ll finish those bastards off!!!
CHAPTER 26
HAMMER (September 13, 2025)
The day after Sputnik’s memorial service, Mecca wakes up with a terrible hangover. She’d much rather stay in bed, but she has something important to do. First, she has to find the thing in all the mess, then take it to Bull, then, if she can manage it, maybe grab a light lunch in the cafeteria, and finally head to the training grounds to give Kirk a piece of her mind!
Later—the soup and hot dogs actually revived her—Mecca gets off her bike at the edge of the training grounds, where Kirk is furiously smashing melons with Sputnik’s weapon. She forcefully lowers the kickstand and shouts at Kirk with the full force of her fearsome voice:
“Yo Hammer, fall in!!!”
Although he’s in a trance, Kirk suddenly feels like he’s been hit by a speeding express train and slammed back into reality. He is aware that this unquestioning call is directed at him, and so he trudges, head bowed, like a first-grader to the teacher’s desk, to Mecca.
“Listen up, young man, this shit has to stop! Stop beating yourself up! Sputnik is dead, it sucks, but it can’t be changed. We’re at war, these things happen. And the rest of us now have the obligation to carry on. So get your frustration under control and save your energy for smashing real zombies!”
“But…” Hammer—for from now on this is his nom de guerre—wants to reply.
“No buts!” Mecca cuts him off. “It’s not worth it for you to beat yourself into oblivion here on the field with a hammer two sizes too big for you. I’m putting together a new team with the old vampire hunter and his niece, and I want you to be on it too. So I’ve brought you something…” As she speaks, Mecca pulls a significantly smaller, but no less dangerous-looking, hammer from her shoulder bag.
“This is a 60-year-old Picard locksmith’s hammer with a modified handle, it’s metric! I snagged it from Bull in a trade for a Shadow Emperor(3) vinyl figure…!”
Hammer examines the new hammer, visibly impressed.
“Here, go ahead and try it out!” says Mecca, handing him the tool.
Hammer grabs the hammer and swings it through the air several times, executes forehand and backhand swings from different directions, cracks imaginary zombie heads, and finally, with one eye squinting, traces the handle held at his outstretched arm.
“This is awesome, a super piece of kit!” he remarks awestruckly.
“I’m in if you really want me on the team! What would our mission be?”
“Our mission?” Mecca repeats the question. “I don’t know, dangerous stuff—and above all, slaughtering zombies!”
“Cool!” Hammer exclaims, “I’m really grateful for this opportunity!”
And now the scene slowly fades out, becoming blurry and darker, the camera pulls back, and only the muffled voices can still be heard:
Hammer: “Hey, Mecca—I have one more question…”
Mecca: “Yes?”
Hammer: “Which one?”
Mecca: “Which one what?”
Hammer: “Action figure.”
Mecca: “Oh, right, that was the Red General…” (4)
HÄNSEL’S FIGHT LOG
October 11, 2025 (one day after Hana-Chan’s arrival in Portland)
That new girl from Japan is totally crazy! She stapled my clothes to the wall with three shurikens—with me still in them! And then she blew my cap off my head; I’ve got a huge scratch on my scalp! Totally insane, a menace to society! And we’re supposed to go on a mission with someone like that? It’s enough to make you shudder…
I don’t even know why she got so worked up. I just laughed a little and pointed at her when she told us her name… I couldn’t possibly know it wasn’t a cat name at all, but a perfectly normal name in Japan… Seriously, she was so short-tempered… Sure, maybe I should have controlled myself a bit. Maybe that wasn’t very polite of me… Okay, maybe I’ll even apologize to her tomorrow if she doesn’t behead me with her cool sword first…
October 12, 2025
Hana-Chan also rides a Kuwahara! Maybe there’ll be some luck with the new crush crew after all… No one can replace Sputnik, that’s for sure, but apparently she’s a real fighting machine. At least she can throw shuriken, oh man! Her zombie count from Tokyo is impressive too, I’ll have to watch out that she doesn’t steal my record, ha ha! We’ll see, first joint mission the day after tomorrow – Las Vegas, carnage guaranteed!!!
CHAPTER 27
THE BATTLE OF THERMOPYLAE (October 17, 2025 – one week after Hana-Chan’s arrival)
Hana-Chan stands in a narrow canyon between two skyscrapers. Behind her is about 10 meters of open space, then a few wide steps leading up to a heavy, wooden double door between stone pillars, which she is tasked with protecting. In front of her is a mountain of zombie corpses, over which new monsters constantly climb, only to be dispatched by her and Hänsel, who is standing to her left. Her red and white kimono is now almost entirely red with zombie blood, her hair is disheveled, her flower is ragged, her shuriken pouch has long been empty, and so she fights exclusively with what she considers to be a somewhat nicked katana. It’s all becoming too much for her, but Hänsel, equally blood-soaked, seems tireless, bludgeoning zombie after zombie. “I can’t let this slip,” she thinks, “it would be embarrassing if I gave up in front of him. Hopefully, they’ll have finished their job in there soon so we can get out of here!”
“Abunakatta!”(5) She’s almost caught Hänsel’s backhand club again! “I need to be more careful!” stikes through her mind—just like her katana through the head of the stinking undead creature in front of her…
We flash up the Zombie Hunters on Bikes intro logo and the theme song begins.
After the mission, Hänsel shuffles from the helipad to Barrack 17, equally exhausted and inwardly fulfilled, hoping to find Gretel. On the way back to the landing zone, the bottom bracket on his bike came loose, forcing him to pedal extremely carefully for the last few kilometers. He handed the bike over to the technicians as soon as he arrived. “I can’t be bothered to fix it myself now!”… He’s covered head to toe in zombie blood. His face only shows unblemished skin around his eyes, the area where his glasses (which he’d cleaned in the meantime) had gotten stained with all the blood. He slings his club loosely over his shoulder, feels like whistling, and so he starts humming a cheerful tune. His cat, Tama-Chan, trails sometimes behind him, sometimes in front – she knows exactly where he’s going.
Gretel’s there! She’s hung her bike on a repair stand in front of Barrack 17, where all the cool kids hang out, and is apparently installing new brake pads on the front brake.
“Yo, Gretel!” he greets her.
Hey,” Gretel replies, but ignores him, her concentration focused on adjusting the blocks.
“Just took down over 200 zombies with Hana-Chan! In this narrow street canyon, it was as cramped as the Battle of the Termopülen!”(6)
Gretel finishes her work and turns to her stepbrother. “It’s spelled ‚Thermopylen,‘ you moron!”
Hänsel, astonished: “Huh? First of all, how do you know how I would spell it when I only said it? And secondly, I can’t read what you said! There’s probably an ‚h‘ missing and it’s a ‚y‘ instead of a ‚ü,‘ right?”
“Exactly! It‘s we‘ve known each other forever!” Gretel replies, laughing. “So now, what‘s the story with Hana-Chan?”
“Yeah, I’ll tell you later… I have to go to Bull’s now, I need to replace some of the spikes on my club! She’s a tough beast, though…”
“But wash yourself first, you look like Dad after his Hermann Nitsch(7) painting class!”
Hänsel grins and gives her the finger as he walks away.
1) the color palette of Zombie Hunters on Bikes is limited to red (Pantone 185), turquoise (Pantone 3262), gold-brown (Pantone 465), black (Pantone Black 6), and white.
2) chess piece
3) an extremely popular fantasy series in the fictional world of Zombie Hunters on Bikes. Shadow Emperor is an epic tale of battle and intrigue. Before the meteorites carrying zombie DNA struck, the fanbase eagerly awaited the final season, which may now never be filmed.
4) The Red General is one of the most popular characters from the Shadow Emperor series. He is a main character in seasons 1-3 and occasionally appears in flashbacks afterward. All merchandise related to the Red General is extremely rare and highly sought after.
5) Japanese for “that was close”
6) Hänsel and Gretel’s conversation takes place in their native language, German.
Thermopylae is called „Thermopylen“ in German; the same pronunciation can be achieved with a different (incorrect) spelling, as used by Hänsel.
7) Hermann Nitsch (born August 29, 1938 in Vienna; died April 18, 2022 in Mistelbach) was an Austrian painter and performance artist.
He was a significant representative of Viennese Actionism and also used real blood in some of his works. (Wikipedia)