Zombie Hunters on Bikes, Season 2, Chapter 21-27

Zombie Hunters on Bikes – S2, Kapitel 28 – 37

Posted in Allgemein, Bicycle

Der zweite Teil der zweiten Staffel der Zombie Hunters on Bikes. Im ersten Teil waren sieben weitere Kapitel angekündigt, ich habe mich aber verzählt und tatsächlich sind es sogar zehn davon und Hänsel schreibt drei mal in sein Tagebuch. An dieser Stelle spreche ich meiner Schwester Mira Bell meinen tiefsten Dank für das Korrekturlesen aus, sie hat sich tapfer durch die Story gearbeitet, obwohl ihr die viele Gewalt und all das Blut wohl arg zugesetzt haben 😉 Die Englische Version wurde nicht editiert, sondern schlicht durch den Übersetzter gejagt und nur noch geringfügig nachgebessert. Sie folgt im Anschluss an den Deutschen Text.

The second part of the second season of Zombie Hunters on Bikes. The first part announced seven more chapters, but I miscounted, and there are actually ten. Hänsel also writes in his diary three times. At this point, I’d like to express my deepest gratitude to my sister, Mira Bell, for proofreading. She bravely persevered through the story, even though all the violence and blood must have taken its toll on her 😉 The English version wasn’t edited; it was simply run through the translator and only slightly improved. It follows the German text.

Zombie Hunters on Bikes
Achtung:enthält extreme Gewalt und verstörende Inhalte! Nur für Erwachsene!

KAPITEL 28
SHADOW EMPEROR. (17.10.2025)

Bull steht inmitten seiner Werkstatt und starrt missmutig auf zwei große, rechteckige Kunststoffwannen auf dem Boden. Er trägt schwarze Arbeitshosen, einen blauen Kapuzenpulli und darüber die lederne Werkstatt-Schürze. Die wilden Haare sind mit Hilfe eines Gummis am Hinterkopf gebändigt, sein Bart ist heute noch etwas zotteliger als gewöhnlich. Die linke Hand ist in die Hüften gestützt, mit der rechten führt er eine selbstgedrehte Zigarette zum Mund. Die Werkstatt ist randvoll mit Fahrrädern, Fahrradteilen, Werkzeug und Holz. Holz in Balkenform, als Platten, Bretter, Rundhölzer, Keile, gedrechselte Formen, Rahmen … und vor allem ganz viel Staub! Eine dicke Lage Holzstaub liegt über jedem Lenker, Rahmen, Schutzblech, Reifen … auf den Arbeitsflächen … sogar seine Armbrust, die an der Wand hängt, ist voll von dem Zeug  … eigentlich wollte er heute endlich mal ein wenig aufräumen, diese Unordnung mag er nämlich gar nicht leiden, aber so viel zu tun … und dann ist auch noch DAS reingekommen: die beiden Plastikwannen sind voll mit edel aussehenden Schwertern, ähnlich wie Samurai-Schwerter, aber mit gerader Klinge und etwas kürzer. „Bitte einmal Service!“ haben die Idioten von „The Pack“ nur gesagt und ihm den Scheiß auf dem Boden hinterlassen.

Auftritt Hänsel.

„Hey Bull mein Freund, alles klar bei dir?“

„Boah Alter, nix ist klar – schau dir mal an, was Fox und Lupo vom Pack mir da gelassen haben!“, entgegnet Bull und kickt dabei mit dem Fuß gegen eine der Wannen, so dass es scheppert.

„Hui, die sehen doch cool aus!“, meint Hänsel, während er in seine Brusttasche greift, um ein Päckchen Zigaretten daraus hervorzuziehen. Das ganze Päckchen ist von Zombie-Blut getränkt und völlig vermatscht! „Scheiße!“ zischt er, zerknüllt das blutige Päckchen und wirft es in den zum Mülleimer umfunktionierten 20 Liter Olivenöl-Kanister.

„Sind aber nicht cool, das ist der totale Schrott! Und ich darf das jetzt wieder der Führungsetage verklickern! Die Dinger da sind FILM-REQUISITEN, damit kannst du im echten Leben null anfangen …!“

Hänsel versteht es nicht so recht. „Häh?“, fragt er nach.

„Das war die tolle Geheimoperation vom Pack, von der sie schon seit Wochen labern … Lupos Vater war einer der Produzenten von SHADOW EMPEROR (7) und wegen dieser einen Szene mit der simultanen Massenenthauptung meinten die, diese Schwerter wären was ganz Besonderes, also haben sie das Requisitenlager ausgeräumt! Aber das sind Aluklingen, kein scharfer Stahl! Hier, kannst dir eine von mir drehen.“ Bull reicht Hänsel seinen Tabak-Beutel.

„Ha, ha, ha, diese Chaoten! Das gibt nen fetten Anschiss morgen auf der Vollversammlung!“ (Aber da wird noch eine kleine Überraschung auf Hänsel warten.)


KAPITEL 29
VOLLVERSAMMLUNG
(18.10.2025)

Vollversammlung der Zombie Hunters on Bikes. 

Es ist einfach beeindruckend, welch illustre Gesellschaft sich sich hier zu früher Stunde im Hörsaal A versammelt hat. Die Crème de la Crème, die Besten der Besten ihres Metiers. Etwa zwischen 80 und 100 wackere Frauen, Männer und Andere sitzen dicht gedrängt in den halbrund und nach hinten ansteigend angeordneten Sitzreihen, ein paar vereinzelte Scouts haben es sich auf den Treppenstufen bequem gemacht und die französische Equipe, die zu spät gekommen ist, steht oben mit dem Rücken an die Wand gelehnt. Die Stimmung ist ausgelassen, es wird rege geschwätzt, gescherzt und rumgealbert. Der eine oder andere Papp-Kaffeebecher fliegt unter Gelächter durch die Gegend und man könnte meinen, man sei auf einem Kindergeburtstag und nicht bei der wichtigsten Zusammenkunft der zombiejagenden Zunft. Gerade als die Situation ins völlige Chaos abzugleiten droht, betritt Mecca die Bühne, um sich hinter das Pult des operativen Kommandanten zu stellen. Schlagartig kehrt Ruhe ein. Auch wenn sie diesen Platz, der bislang immer von Sputnik besetzt wurde, heute zum ersten Mal einnimmt, hat jeder einen Heidenrespekt vor ihr und ihre Rolle als Führerin der Truppe wird ohne Ausnahme akzeptiert.

„Also, guten Morgen ihr Satansbraten!“, beginnt sie ihre Ansprache und erntet dafür Applaus und Jubel, denn das war einer der Lieblingskosenamen Sputniks für seine Schützlinge.

„Ok, bevor wir zum eigentlichen Programm kommen, machen wir noch eine kleine Supervision des gestrigen Eisatzes der Crush Crew …“ 

Jubel, Pfiffe, Schreie – Hänsel springt von seinem Platz auf, macht Tanzbewegungen und deutet mit den ausgestreckten Zeigefingern beider Hände auf Hexe, Hana-Chan und Speedy neben ihm. Weitere anfeuernde Pfiffe.

„Hinsetzen, Ruhe jetzt!“, schneidet Meccas Stimme durch das Chaos. 

Sofort setzt sich Hänsel und es wird wieder still.

„Schön, fangen wir mit dem Positiven an: Die Crush Crew hat gestern einen neuen Zombie-Count Rekord aufgestellt!“ 

Anerkennendes Klatschen, Klopfen auf die Tische, Stampfen mit den Füßen. 

„209 in 43 Minuten …“ 

Beeindruckte Stille.

„Und jetzt kommt’s, interessant ist nämlich die Verteilung der Counts: von den 209 entfallen auf Speedy:“ – dramatische Pause – „Zwei!“ 

Buh-Rufe aus dem Publikum. 

„Hexe: Einer!“ 

Erneute Buh-Rufe und Gelächter, Hexe und Speedy schauen verschämt aus der Wäsche.

„Hana-Chan: 103!“ 

Begeisterte Pfiffe und Rufe. 

„Hänsel ebenfalls 103!“

Die Menge tobt, Hänsel und Hana-Chan hüpfen auf und machen High-Five.

„Die beiden teilen sich somit die Führung in der Counts per Mission-Liste“ 

Anerkennender Applaus und Gejohle. 

„Aber vergesst bitte alle nicht Sputniks 30 in 9 Minuten! Das bleibt der wahre Rekord!“ 

Die Menge kocht und fängt an rhythmisch zu gröhlen: „Hou hou hou hou hou…“

„Soo, das war der positive Teil, eine ganze Menge Counts, was? Aber jetzt wollen wir doch mal sehen, wie es überhaupt dazu kommen konnte – 

denn … die Wahrheit ist, ihr habt die Mission total verkackt und zwar alle miteinander!“

Da kommt noch mehr…(8)


KAPITEL 30
HEXE TIME OUT
(20.10.2025)

Hexe braucht dringend mal ne Auszeit. Sich mit Hänsel und Gretel für mehr als ein Jahr das Haus zu teilen war klasse, denn die beiden sind einfach anständige Kids (oder vielmehr junge Erwachsene) und mit den ganzen neuen Leuten hier ist es auch auf eine positive Art sehr aufregend, aber sie ist nun einmal eine Hexe, da läuft das Leben normalerweise etwas anders. 

Man lebt allein in einer Hütte im Wald oder auf einem Berg oder in einer Höhle, vielleicht mit ein paar Tieren zusammen … Katzen und Raben sind besonders beliebt, aber das variiert – sie kannte auch mal eine, die hatte so ne große Eidechse! Wie auch immer, man ist meistens alleine, bis auf gelegentliche Besucher, die es zufällig in die Gegend verschlagen hat, und hat viel Zeit zum „Meditieren“, wie das jetzt genannt wird. Das fehlt ihr, der Trubel ist einfach zu viel – oh Mann, und dann auch noch diese Vollversammlung, die hat das Fass zum Überlaufen gebracht! Daher hat sie sich von Re-Cup 13 Tage Urlaub erbeten und diesen auch ohne Murren erhalten. Hänsel und Gretel ziehen für die paar Tage aus und sie wird das ganze Hexenhaus für sich alleine haben. Gretel wird mit Bunny zusammen den hinteren Teil von Baracke 17 bewohnen und Hänsel kommt bei Bull unter, der hat ein ganzes Haus zusammen mit seiner Familie.

Hänsel und Gretel haben das Haus in picobello sauberem Zustand hinterlassen! Hexe legt sich auf die lange, mit einem weißen Leinentuch bespannte Couch in der Wohnwerkstatt und genießt die Ruhe.



KAPITEL 31
FRÜHSTÜCK
(22.10.2025)

Hana-Chan und Bunny sitzen gemeinsam am Frühstückstisch in der Kantine. Bunny muss plötzlich heftig niesen und schafft es gerade noch, sich die mit dem WAZO-Logo bestickte Serviette vor die Nase zu halten.

„Oh, ah, Entschuldigung, das war heftig!“,  bringt sie nur krächzend hervor, kommt aber rasch wieder zu Kräften.

„Dein Schwert da, ist das ein Erbstück?“, fragt sie und klappt lässig den rechten Zeigefinger hoch, um damit auf das am Stuhl neben Hana-Chan lehnende Katana zu deuten.

Hana-Chan muss einen Augenblick über den Begriff nachdenken. 

Dann: „Ah! Nein, nein, ist neues … aber ganz gut! Beim Kämpfen Katana oft geht kaputt also … historisches viel zu wertvoll! In Japan gibt es viele schöne alte Dinge, aber auch jetzt noch Leute machen altes Handwerk. Hat Bunny-San schon einmal Japan besucht?“

Bunny macht so etwas wie Dehnübungen mit ihrem Oberkörper. „Jaaa, ich war während dem Studium mal in Yokohama und in Kyoto wegen Zen …“ Ihre rechte Hand wandert nach oben hinter ihre Mütze und man kann sehen, wie ihr Gehirn sich bemüht, diese Zeit Revue passieren zu lassen.

Durchsage Einsatzbesprechung …



KAPITEL 32
RÜCKFÄLLIG 
(23.10.2025)

Re-Cup zu Hänsel: „Äh, also Hänsel, was das Rauchen draußen im Zombie-Land betrifft …“

Hänsel: „Ah, oh, die riechen das, oder? Okay, dann lass ich es sein …“

Re-Cup: „Nein, darum geht‘s nicht, das ist kein Problem … Ich meine nur es wäre nett, wenn du vielleicht mal deine Mitstreiter fragen würdest, ob sie auch gerne eine hätten …“

Hänsel: „Ach so, alles klar! Äh, willst du eine?“

Re-Cup: „NEIN, nicht HIER! Das darf Doktor Luis nicht mitbekommen! Deshalb sag ich ja im Zombie-Land … also, äh, vielleicht nachher? Wobei, bei dem Husten, den ich in letzter Zeit habe … mal schauen … “



KAPITEL 33
DIE VENEZIANISCHE GRIPPE
(02.11.2025)

Zwei Wochen nach der Vollversammlung hat die venezianische Grippe das Hauptquartier der WAZO fest im Griff. Weit mehr als die Hälfte der Belegschaft ist vom Virus außer Gefecht gesetzt und zwar quer durch alle Gewerke: radelnde Zombie-Jäger, Piloten, Mechaniker, Wissenschaftler, Mediziner, der Verwaltungsapparat, die Besorgungsabteilung, die Verpflegungs- und Vergnügungseinheit, Kommunikation, Grafik, Finanzen usw.  – alles so gut wie lahm gelegt. Besonders schlimm erwischt hat es die Pilotinnen und Piloten, von den voll ausgebildeten ist niemand einsatzfähig. Und so werden die zusammengewürfelten Zombie Hunter-Teams, welche die allernötigsten Missionen ausführen müssen, von den beiden Azubis Pablo und Kosuke in die heiße Zone geflogen. Die beiden sprechen zwar keine gemeinsame Sprache, scheinen sich aber dennoch bestens miteinander verständigen zu können und der Spaß, den sie bei der Sache haben, ist gleichermaßen groß wie die Angst ihrer Passagiere.

Anders, als man erwarten könnte, ist Doktor Luis‘ Krankenstation mitsamt der beiden hochmodernen Operationssäle nahezu verwaist. Auch hier wurde das Personal nicht von der Krankheit verschont, die wenigen Patienten, die sich trotz der Symptome hergeschleppt haben, schickt man mit Schmerztabletten, Hustensaft und Wärmflaschen wieder nach Hause und zusammenzuflicken ist aus Mangel an Kampfhandlungen im Zombie-Land auch niemand. 

„Ausgerechnet jetzt ist Hexe im Urlaub, wir bräuchten so dringend einen Trank gegen die Grippe!“,  sagt Pfleger X zu Doktor Luis.

„Ach, den Urlaub hat sie sich redlich verdient und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sie etwas hätte ausrichten können. Dieser Virus ist eine Naturgewalt, irgendwie unumgänglich, so wie die Reihenfolge der Jahreszeiten oder dass es nachts dunkel wird. Na ja, in etwa zwei Wochen nimmt der Spuk von selbst ein Ende …“, meint dieser darauf hin. „Komm, lass uns ein Fläschchen Paracodin köpfen!“

—> Die Stelle hier verkaufen wir ganz easy an so einen Hustensaft-Hersteller oder dergleichen. Pharma hat Kohle ohne Ende, also Werbepause!

Bull und Hänsel wollten eigentlich einen drauf machen, sind dann aber zeitgleich krank geworden und leiden nun gemeinsam in Bulls Haus, wo sie von Mama Bull, die sich samt den Baby Bulls zu ihrer Mutter ausquartiert hat, gelegentlich mit heißer Suppe und kalten Umschlägen versorgt werden. Bulls Haus ist wegen des abwechselnd einsetzenden Schüttelfrostes der beiden permanent am wackeln und droht dabei gleichzeitig in Flammen aufzugehen, so hoch ist ihr Fieber, denken die zwei. 

Gretel wollte eigentlich mit Bunny einen drauf machen, doch wenn sie nicht raus zu einem der Noteinsätze muss, darf sie nun stattdessen die Ärmste pflegen! Außerdem ebenso Hana-Chan, welche auch in den „Mädels-Block“ in Baracke 17 gezogen ist. Und diesen unbekannten, abgerissenen Typen mit dem großen Schnurrbart – zu schwach, um seinen Namen zu nennen –, der auf einmal zusammen mit seinem Rad im vorderen Bereich der Baracke auf dem Boden lag. Sie lässt den Wasserkocher nahezu dauerhaft auf Hochtouren arbeiten, um alle ihre Schützlinge mit Tee und heißen Wärmflaschen zu versorgen.

(Später stellt sich der Fremde dann als „Roadmamba“ vor. Gretel ist geschockt und meint „So wie the STREETVIPER?“ (9) worauf hin er sagt „Si, si, si, the STREETVIPER es Numero uno! Mein Held und Vorbild, ich will so sein wie STREETVIPER!“ Da der eklige Nachmacher mittlerweile wieder einigermaßen bei Kräften ist, kickt Gretel ihn aus der Baracke und vom Hof und er ward nie wieder im Hauptquartier der WAZO gesehen).

Speedy wollte eigentlich mit irgendwem einen drauf machen, aber dann sind die alle krank geworden! Er selbst metabolisiert so schnell, dass in seinem Körper kein Erreger eine Chance hat – alles, was reinkommt, wird sofort verbrannt. Ihm ist fade, er fliegt mit raus auf jede Mission und in der Zeit dazwischen umrundet er auf seinem Rad die sichere Zone und sticht dabei wahllos Zombies. 

KAPITEL 34
PORTHOS’ TOD
(xx.xx.xx)

Porthos ist entsetzt: Soll die räudige Zombie-Klaue, die ihm soeben den Kehlkopf aus dem Hals reißt, etwa das letzte sein, das er in diesem Leben spürt? Das kann es nicht sein, er möchte als Sieger sterben! Unter einer schier unmöglich erscheinenden Willensanstrengung schnellt sein Arm mit dem Degen in der Hand nach vorn zu einer letzten Attacke gegen den Unhold. Der perfekte Stoß! Er fühlt wie die Spitze der Klinge aus Damaszener Stahl den Stirnknochen durchdringt, dann das weiche Gewebe des Gehirns – er glaubt auch die Verflüssigung desselben wahrzunehmen – und schließlich noch weiteren, festen Widerstand beim Austritt aus dem hinteren Teil des Schädels. Oh, das tut gut, so kann er gehen!

Porthos ist quasi der „Quoten-Tote“ von Staffel 2. Irgenwen muss es immer erwischen! Doch wie wir am Beispiel des in Staffel 1 ums Leben gekommenen Sputnik gesehen haben, kann ein Character auch unter Zuhilfenahme einer Rückblende erneut seinen Auftritt haben. Möglicherweise sehen wir Porthos und seine Kolleg*innen Zorro, Soli und Geist von den Musketieren wieder in einer kommenden Staffel!



KAPITEL 35
GOLDEN ARROW ENDLICH!
(08.06.2026)

„Kuck mal, da unten läuft ein Faschisten-Zombie!“, sagt Chicken mit Erstaunen in der Stimme, nachdem er sein teleskopierbares Mini-Fernrohr abgesetzt und den Oberkörper in Richtung von Cupid, der charmanten Chefin des Archery Teams, gewandt hat.

Auch Cupid führt nun ihr entspiegeltes Fernglas an die Augen und wirft einen Blick hinunter. „Das ist kein Zombie, das ist ein Mensch!“, stellt sie überrascht fest.

Chicken: „Ha! Sogar die Zombies wollen mit diesem Abschaum nichts zu tun haben!“

Cupid legt das Fernglas ab und dreht den Kopf in Chickens Richtung.

„Wollen wir ihn erlösen?“, fragt sie und hebt dabei ihren ultra-high-tech Composite-Bogen leicht an, um anzudeuten, was sie damit meint.

Chicken ist völlig entsetzt. „Spinnst du?“ 

„Ha ha ha, war doch nur ein Scherz!“, lacht Cupid.  „Ui, jetzt scheint es eh gleich loszugehen!“ Der Platz unten füllt sich mehr und mehr mit Zombies.

„Gib den anderen das Zeichen zum Vorrücken.“

Chicken nutzt den stummen Dienst (10) um dem Rest der Truppe grünes Licht für die Operation zu übermitteln. Dann erhebt er sich geschmeidig vom Boden des Flachdaches, auf dem die beiden ihren Beobachtungsposten eingerichtet haben. 

„Alles klar, ich geh jetzt auf meine Position. Gute Jagd, wir sehen uns später!“, sagt er zu Cupid mit gedämpfter Stimme, um sich dann zum hinteren Teil des Daches und der dort befindlichen Feuerleiter zu begeben.

Cupid antwortet mit zwei ausgestreckten Zeigefingern, die mit samt den Handgelenken in Chickens Richtung kippen, um dann ihre Aufmerksamkeit wieder dem Geschehen auf dem Platz zu widmen.

Keine fünf Minuten nach Chickens Abgang taucht ein weißer Haarball am Ende der Feuerleiter auf, gefolgt von einer schwarz gekleideten Rentnerin mit Bogen und einem Köcher voller Pfeile auf dem Rücken.

„Hey Bingo, da bist du ja. Schieb deinen schrumpeligen Hintern hier rüber!“, begrüßt sie Cupid.

Mit einer Behändigkeit, die man einer alten Frau nicht zutrauen würde, eilt Bingo rasch an Cupids Seite. „Vorsicht, kleine Lady – als ich in deinem Alter war hätte sich dein praller Mond beim Anblick meines Knackarschs vor Scham hinter die Wolken verzogen!“, raunt sie der jungen Cupid zu, während sie in einer fließenden Bewegung Bogen und Köcher vom Rücken gleiten läßt.

„Da hast du wohl recht“, gluckst Cupid. „Zum Glück ist heute von Wolken keine Spur, das wird hilfreich sein.“

„Ja, ein wenig Extra-Licht kann nicht schaden, auch wenn wir die Strahler haben“, pflichtet Bingo ihr bei. „Yabu steht in der Gasse bereit, um loszufahren und Bull ist schon in der Wohnung mit dem Balkon – wir sind startklar.“

„Na, dann warten wir nur noch auf unseren Hauptdartsteller! Sobald er in Pfeil-Nähe ist, gebe ich das Go, Chicken und Frosty knipsen das Flutlicht an, und dann spicken wir das Schweinchen!“ 

Und bald ist es auch so weit: Umgeben von einem Rudel Zombie-Hunde tritt ein groß gewachsener Untoter mit einem Eimer auf dem Kopf durch ein Loch in der Mauer auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes. Die anderen Zombies wahren respektvollen Abstand vor ihrem Meister, der seinen Kopf von links nach rechts über die Menge wandern lässt. 

„Ich werd verrückt, die Sau trägt nen Helm!“, quietscht Cupid. „Also, wenn es noch einen Beweis dafür gebraucht hat, dass die Lords intelligent sind, dann ist er das! Und ne Christiano Dulci Gabba Gabba Jogginghose … würg!“

„Das ist ein 15-Liter-Kohle-Eimer aus Stahlblech mit Löchern für die Augen drin“, bemerkt Bingo. „Wir sollten ihm auch ein, zwei Pfeile drauf setzen, damit er keinen Verdacht schöpft. Aber nicht Bull mit seiner Armbrust, der Bolzen könnte durchgehen und dann wäre alles umsonst gewesen …“

„Ok, ich gebe das durch … Bestätigt! … Also GO GO GO!“

Auf einen Schlag wird die ganze Szenerie in gleißend helles Licht getaucht. Vier vorab an strategisch günstigen Stellen platzierte Batterien von in Reihe geschalteten Frontscheinwerfern geben zeitgleich ihre geballte Power frei und lassen die Zombies vor Schreck erstarren.

„Deutsches Licht!“ (11), jubelt Cupid. „Nehmt das, ihr Arschlöcher!“ 

Und dann geht ein Hagel aus Pfeilen, konzentriert auf den Zombie-Lord und seine unmittelbare Umgebung, nieder. Die Bolzen aus Bulls Armbrust erledigen mit gezielten Kopfschüssen jene Zombies, welche sich schützend um ihren Anführer scharen möchten, während Cupids und Bingos Pfeile diesen in ein Nadelkissen verwandeln. Mit einem „Klonk, klonk“ prallen auch zwei Pfeile vom Eimer-Helm ab.

Dann der Auftritt von Yabu: Er radelt schnell wie der Wind so nah wie möglich an die Meute heran und lässt dann in voller Fahrt den goldenen Pfeil von der Sehne seines japanischen Langbogens schnellen – Volltreffer! Der Pfeil bohrt sich mitten in die Brust des Zombie-Lords! Nach etwa einer Minute Gezappel gelingt es diesem zwar, das Geschoss aus seiner Brust zu reißen, doch zu spät – die Pfeilspitze ist bereits im Inneren des Körpers zersplittert und das instabile Isotop beginnt sich zu verteilen! Ab jetzt wird die WAZO diesen Zombie-Lord jederzeit orten können!

13.07.2026

Tilt hat‘s voll verkackt! Die Mission war der totale Reinfall, weil er eine falsche Entscheidung nach der anderen getroffen hat. Zum Glück ist keiner draufgegangen deswegen! Aber er hat sich auch noch zwei mal beißen lassen, ohne unseren Zaubertrank wär‘s das gewesen für ihn … Und dann hat er sich auch noch sein Fahrrad klauen lassen, ha ha ha ha ha! Wie bei mir damals so ein Roadie-Zombie, aber dieser war ein bisschen schneller oder halt der Tilt zu langsam … wobei, der konnte irgendwie eh nicht mehr rennen … Er hat sich wohl eingeschissen, Hexe musste ihn dann vorne auf dem Omnibroom zur Landezone fahren, der hat total gestunken, sagt sie. Hat dann auch die Ladefläche kräftig abgespritzt …

Tilt ist jetzt raus aus der Cycling Division, heißt nun auch wieder nur Dennis …



KAPITEL 36
VAMPIRE HUNTERS ON BIKES
(16.08.2026)

Nail und Shoot sitzen auf einer Bank auf einem Hügel vor den Toren der Stadt, der als ihre Pick-up-Zone  auserwählt wurde. Das Wetter ist herrlich und so stört es nicht, dass der goldene Drache, der sie abholen kommen soll, auf sich warten lässt. Neben ihnen auf dem Rasen liegen Shoots pinkes Velvett Audition 2, Nails altes, aber tadellos in Schuss gehaltenes Künstler Schlachtross Combat-Bike und Meccas BERNIE Beachcruiser. Mecca ist irgendwo in der Nähe am Funkgerät zu hören. Hammer ist an einer Stelle zurückgeblieben, an der man den Weg, der den Hügel hinaufführt, gut einsehen kann, um aufzupassen, dass ihnen keine Zombies auf den Pelz rücken.

„Sag mal, Grampa Nail – wie war das eigentlich damals in deiner Zeit als Vampirjäger? Waren die Vampire schlimmer als die Zombies jetzt?“, möchte die kleine Shoot wissen.

Nail nimmt noch einen Zug aus seiner Pfeife und streicht sich dann mit der Rechten vom Kinn abwärts durch den weißen Bart, bevor er antwortet.

„Also, ehrlich gesagt, bin ich nie einem richtigen Vampir begegnet. Seitdem ich nach dem College von der Gilde rekrutiert wurde, waren wir eigentlich immer nur auf der Flucht vor dem unheiligen Orden und das waren Menschen. Halb-Konvertiten, schwierig zu töten, aber das ging ohne Silber. Pater Monsignore hat angeblich mal gegen einen Vampir gekämpft, der soll auch für seine fehlenden Finger verantwortlich sein, aber ich habe den Verdacht, dass das eher etwas mit einem Mixer und Schwarzgebranntem zu tun hat … Aber konzentrier dich jetzt lieber auf die Zombies, die sind unser aktuelles Problem! Und hör auf, mich Grampa zu nennen, du freches Gör, sonst gibt’s was hinter die Löffel! Vergiss nicht, dass du hier nur mitmachen darfst, weil ich für dich die Verantwortung übernehme!“

„Aber du BIST doch mein Opa, Opa!“, entgegnet Shoot mit schelmischer Stimme.

„Das behauptest DU, aber ich kenne nicht mal deine Mutter, von der du kolportierst, sie sei meine Tochter!“ Das Zweifeln in Nails Stimme klingt jedoch wenig überzeugt und wenn man in die stechend blauen Augen der beiden schaut, dann ist die Familienähnlichkeit unverkennbar.

Shoot möchte gerade zu einer weiteren ungehörigen Bemerkung ansetzen, da wird sie von der heraneilenden Mecca unterbrochen. „Zwei Minuten!“, ruft sie und macht dabei diese kreisende Handbewegung mit nach oben gestrecktem Zeigefinger, die alles mögliche bedeuten kann, aber in diesem Fall wohl den nahenden Helikopter symbolisieren soll. An der Kuppe des Hügels taucht Hammer auf seinem Mountainmaster BigMountain auf, Nail hievt sich mit einem Ächzen von der Bank hoch, während Shoot schon längst einer Sprungfeder gleich aufgehüpft ist, um ihr Fahrrad zu greifen. 

„Ab nach Hause!“ 



KAPITEL 37
HÄNSEL ON FIRE
(25.09.2026)

Hänsel und Gretel kommen am frühen Morgen auf dem Gelände des Hauptquartiers an. Bevor sich ihre Wege trennen, quatschen sie mit auf die Lenker ihrer Fahrräder gestützten Unterarmen noch ein wenig.

„Wie wär‘s, wenn wir am Nachmittag beim Hexenhaus Pilze sammeln?“, schlägt Gretel vor.

Hänsel ist begeistert: „Boah, ja – Rahmschwammerl, da hätte ich voll Bock drauf! Ich mach Semmelknödel!“

„Yeah, cool! Ab wann hast du Zeit?“, will Gretel wissen.

„Ich hab bis 15.30 Uhr den Trainingshangar gebucht, kannst mich da abholen“, sagt Hänsel.

„Okay, see you later“, meint Gretel und tritt in die Pedale.

Später am Nachmittag, Gretel wartet draußen vor dem Hangar und lackiert sich die Fingernägel schwarz und türkis Pantone 3262, (12) als Hänsel um Punkt halb vier durch das Tor nach draußen rollt.

High five.

„Sag mal, was machst du denn da eigentlich immer, wenn du ganz alleine im Hangar abhängst“, möchte Gretel wissen. „Das geht ja jetzt schon ne ganze Weile so …“

„Jetzt kann ich es ja verraten“, entgegnet Hänsel. „Ich hab nämlich den Durchbruch geschafft! Also, jetzt halt dich fest: Ich hab ne Technik entwickelt, mit der ich meine Keule in Flammen setzen kann!“

„Du verarscht mich, du Spinner!“, lacht Gretel.

„Neeein, das ist die reine Wahrheit! Pass auf, ich zeig‘s dir!“

Hänsel steigt vom Fahrrad und nimmt seine Stachel-Keule aus dem Futteral. Er beginnt die Keule in Form einer großen Acht zu bewegen, anfänglich sehr langsam, mit der Zeit immer schneller, wobei die Acht auch kleiner wird und die Bewegung schließlich nicht mehr wahrnehmbar ist. Die Keule scheint nun einfach zu vibrieren und zu summen, ein glühender Schein umgibt sie und mit einem puffenden Geräusch lodern schlagartig Flammen um sie herum auf.

„Hah Hah, siehste?!“, ruft Hänsel triumphierend.

„Ja, ein Wahnsinns-Trick!“, pflichtet Gretel bei „Aber du weißt schon, dass du bei der ganzen Aktion selbst auch zu brennen anfängst?“

Tatsächlich sieht es so aus, als ob Hänsels Aura Feuer gefangen hätte, Flammen zucken und zappeln um ihn herum – jedoch ohne ihn dabei zu verletzen! Eine von ihnen aber ergreift Besitz vom Bund seines rechten Ärmels und nun wird es brenzlig …

„Häh, wie, was? Waaah, oh no!“, schreit Hänsel.

Er wirft panisch die Keule beiseite und reißt sich die Jacke vom Körper, um sodann die Flammen auszutreten.

„Scheiße, meine Glücksjacke!“, flucht er.

„Keine Panik, ich näh‘ dir nen neuen Ärmel dran“, beruhigt ihn Gretel. „Pack jetzt dein Zeug ein und wir gehen in die Pilze.“

Zombie Hunters on Bikes


Warning: contains extreme violence and disturbing content! For adults only!

CHAPTER 28
SHADOW EMPEROR
(October 17, 2025)

Bull stands in the middle of his workshop, glaring at two large, rectangular plastic tubs on the floor. He’s wearing black work pants, a blue hoodie, and his leather workshop apron. His wild hair is tied back with a hair tie, and his beard is even more scraggly than usual. His left hand is on his hip, and with his right, he brings a hand-rolled cigarette to his mouth. The workshop is crammed with bicycles, bicycle parts, tools, and wood. Wood in beam form, as panels, boards, dowels, wedges, turned shapes, frames… and above all, lots and lots of dust! A thick layer of sawdust covers every handlebar, frame, fender, tire… all over the work surfaces… even his crossbow hanging on the wall is covered in the stuff… he actually wanted to finally tidy up a bit today, he really can’t stand this mess, but there’s so much to do… and then THIS turned up: the two plastic tubs are full of fancy-looking swords, similar to samurai swords, but with straight blades and a bit shorter. “Please service them!” the idiots of The Pack had simply said, leaving the crap on the floor.

Enter Hänsel.

“Hey Bull, my friend, everything alright?”

“Bro, nothing’s alright—look at what Fox and Lupo of the Pack have left here!” Bull replies, kicking one of the tubs so hard it rattles.

“Wow, those look pretty cool!” Hänsel says this as he reaches into his breast pocket to pull out a pack of cigarettes. The whole pack is soaked in zombie blood and completely muddy! “Shit!” he hisses, crumpling the bloody pack and throwing it into the 20-liter olive oil canister that’s been repurposed as a trash can.

“They’re not cool at all, they’re total junk! And now I have to explain this to the management again! These things are MOVIE PROPS, you can’t do anything with them in real life…!”

Hänsel doesn’t quite understand. “Huh?” he asks.

“That was the great secret operation the Pack been talking about for weeks. Lupo’s father was one of the producers of SHADOW EMPEROR, (8) and because of that one scene with the simultaneous mass beheading, they thought these swords were something really special, so they raided the prop room! But these are aluminum blades, not sharp steel! Here, you can roll one of mine.” Bull hands Hänsel his tobacco pouch.

“Ha, ha, ha, those troublemakers! They’re going to get a real dressing-down at the General Meeting tomorrow!”

(But there’s a little surprise waiting for Hänsel.)



CHAPTER 29
GENERAL MEETING
(October 18, 2025)

General Meeting of the Zombie Hunters on Bikes.

It’s just impressive what an illustrious group has gathered here in Lecture Hall A at this early hour. The crème de la crème, the best of the best in their field. Between 80 and 100 intrepid women, men, and others are packed tightly into the semicircular, tiered seating arrangement. A few lone scouts have made themselves comfortable on the steps, and the French team, who arrived late, are leaning against the wall at the top. The atmosphere is lively; there’s lots of chatting, joking, and general banter. A paper coffee cup or two flies through the air amidst laughter, and you could easily mistake it for a children’s birthday party, not the most important gathering of the zombie-hunting community. Just as the situation threatens to descend into complete chaos, Mecca steps onto the stage and takes her place behind the operational commander’s desk. An instant hush falls over the crowd. Even though this is her first time occupying this position, previously held by Sputnik, everyone has immense respect for her, and her role as the team’s leader is accepted without exception.

“Well, good morning, you little devils!” she begins her address, earning applause and cheers, as this was one of Sputnik’s favorite nicknames for his charges.

“Okay, before we get to the main program, we’ll have a quick review of yesterday’s Crush Crew operation…”

Cheers, whistles, and shouts erupt – Hänsel jumps to his feet, starts dancing, and points with the outstretched index fingers of both hands at Hexe, Hana-Chan, and Speedy beside him. More encouraging whistles.

“Sit down, quiet now!”

Mecca’s voice cuts through the chaos. Hänsel immediately sits down and silence returnes.

“Great, let’s start with the positive: the Crush Crew set a new zombie count record yesterday!”

Applause, table-tapping, foot-stomping.

“209 in 43 minutes…”

Impressed silence.

“And now for the thrilling part: the distribution of the counts is what’s interesting: of the 209, Speedy got…”

Dramatic pause.

“Two!”

Boos from the audience.

“Hexe – One!”

More boos and laughter. Hexe and Speedy look sheepish.

“Hana-Chan: 103!”

Enthusiastic whistles and shouts.

“Hänsel also 103!”

The crowd goes wild. Hänsel and Hana-Chan jump up and give each other high-fives.

“The two of them thus share the lead in the counts per mission list.”

Applause and cheers.

“But please don’t forget Sputnik’s 30 in 9 minutes! That remains the true record!”

The crowd roars and starts chanting rhythmically: “hou hou hou hou hou”

“So much for the positive part, a whole lot of counts, eh?
But now let’s see how this even happened – because the truth is…
…you all totally screwed up the mission!”

— there’s more to come, spoiler alert season 3 —

CHAPTER 30
HEXE TIME OUT
(October 20, 2025)

Hexe desperately needs a break. Sharing the house with Hänsel and Gretel for over a year was great, because they’re just decent kids (or rather, young adults), and with all the new people around, it’s exciting in a good way. But she’s a witch, and a witch‘s life is usually a bit different.

You live alone in a cabin in the woods, or on a mountain, or in a cave, maybe with a few animals… Cats and ravens are especially popular, but that varies—she once knew someone who had this huge lizard! Anyway, you’re mostly alone, except for the occasional visitor who happens to be in the area, and you have plenty of time to “meditate,” as it’s called these days. She misses that; the hustle and bustle is just too much—oh man, and then there was that General Meeting, that was the last straw! Therefore, she requested 13 days of leave from Re-Cup and received it without complaint. Hänsel and Gretel are moving out for those few days, and she will have the entire witch’s house to herself. Gretel will share the back of Barracks 17 with Bunny, and Hänsel will stay with Bull, who has a whole house with his family.

Hänsel and Gretel left the house spotless! Hexe lies down on the long couch in the living/workshop, covered with a white linen sheet, and enjoys the peace and quiet.


CHAPTER 31
BREAKFAST
(October 22, 2025)

Hana-chan and Bunny are sitting together at the breakfast table in the cafeteria. Bunny suddenly sneezes violently and just manages to hold the napkin embroidered with the WAZO logo up to her nose.

„Oh, ah, sorry, that was rough!“ she croaks, but quickly recovers.

„Your sword there, is that an heirloom?“ she asks, casually flipping up her right index finger to point at the katana leaning against the chair next to Hana-chan.

Hana-chan has to think about the term for a moment.

Then, “Ah! No, no, it’s new… but quite good! Katana in combat often break, so… historical ones are far too valuable! In Japan there are many beautiful old things, and even now people still practice traditional crafts. Bunny-san has ever visited Japan?”

Bunny does something like stretching exercises with her upper body. “Yeah, I was in Yokohama and Kyoto during my studies for Zen…”

Her right hand moves up behind her beanie, and you can see her brain trying to relive that time.

Intercom announcement: briefing…

CHAPTER 32
RECIDIVISTIC
(October 23, 2025)

Re-Cup to Hänsel: “Uh, so Hänsel, about smoking out there in Zombie Land…”

Hänsel: “Ah, oh, they’ll smell it, won’t they? Okay, then I’ll stop…”

Re-Cup: “No, that’s not the point, that’s not a problem… I just mean it would be nice if you could maybe ask your companions if they’d like one too…”

Hänsel: “Oh, right! Uh, do you want one?”

Re-Cup: “NO, not HERE! Doctor Luis mustn’t find out! That’s why I’m saying in Zombie Land… well, uh, maybe later? Although, with the cough I’ve had lately… we’ll see…“

CHAPTER 33
THE VENETIAN FLU
(November 2, 2025)

Two weeks after the General Meeting, the Venetian Flu has a firm grip on WAZO headquarters. Well over half the workforce is incapacitated by the virus, across all departments: cycling zombie hunters, pilots, mechanics, scientists, medics, the administrative staff, the procurement department, the catering and entertainment unit, communications, graphics, finance, etc. – everything is virtually paralyzed. The pilots have been hit particularly hard; none of the fully trained pilots are fit for duty. And so, the ragtag zombie hunter teams, tasked with carrying out the most essential missions, are flown into the hot zone by the two trainees, Pablo and Kosuke. Although the two don’t speak a common language, they seem to communicate perfectly well, and the fun they’re having is as great as their passengers‘ fear.

Contrary to expectations, Dr. Luis’s infirmary, complete with its two state-of-the-art operating rooms, is practically deserted. The staff hasn’t been spared from the disease either; the few patients who have dragged themselves in despite their symptoms are sent home with painkillers, cough syrup, and hot water bottles. And, given the lack of combat in Zombieland, there’s no one to patch up.

“Of all times, Hexe’s on vacation now! We desperately need a flu cure!” says Nurse X to Dr. Luis.

“Oh, she certainly earned her vacation, and honestly, I don’t think she could have done anything about it. This virus is a force of nature, somehow unavoidable, like the changing of the seasons or the fact that it gets dark at night. Well, in about two weeks, this whole mess will be over by itself…” he replies. “Come on, let’s crack open a bottle of Paracodin!”

—> We can easily sell this position to some cough syrup manufacturer or something. The pharmaceutical industry has money to burn, so commercial break!

Bull and Hänsel were planning to go out partying, but then they both fell ill at the same time and are now suffering together in Bull’s house, where Mama Bull, who has moved in with her mother along with the baby Bulls, occasionally brings them hot soup and cold compresses. Bull’s house is constantly shaking because of their alternating bouts of chills, and at the same time, it seems to be on fire, so high is their fever, the two think.

Gretel was supposed to go out partying with Bunny, but when she doesn’t have to go out on one of the emergency calls, she now has to take care of the poor girl instead! She’s also caring for Hana-Chan, who has also moved into the “girls‘ block” in Barrack 17. And then there’s this unknown, scruffy guy with the big mustache—too weak to say his name—who suddenly appeared on the floor at the front of the barracks, lying on his bike. She keeps the kettle running almost constantly to provide all her charges with tea and hot water bottles.

(Later, the stranger introduces himself as “Roadmamba.”

Gretel is shocked and asks, “Like the Streetviper?” (9) to which he replies, “Si, si, si, the Streetviper es Numero Uno! My hero and role model, I want to be like Streetviper!” Since the disgusting imitator has recovered somewhat, Gretel kicks him out of the barracks and off the yard, and he was never seen at WAZO headquarters again.)

Speedy actually wanted to hang out with someone, but then they all got sick! He metabolizes so fast that no pathogen has a chance in his body—everything that goes in is immediately incinerated. He’s bored, so he flies out on every mission, and in between, he rides his bike around the safe zone, randomly stabbing zombies.

HÄNSEL’S FIGHT LOG

March 24, 2026


Wow, I’m completely wiped out! I didn’t even drink that much, but the dancing was worse than club-ballet with 100 zombies! Man, last night was wild!

DJ Stute was playing in The Bearing’s tent, and it turned into a massive party—EVERYONE was going absolutely nuts, I could swear even the sphere was reacting to the beats! No wonder Stute’s such a mega-star!

Dr. Luis and Hexe finally managed to remove the shark tooth from DJ Stute’s back using a magical-medical method—the paralysis is gone now, and she doesn’t need the wheelchair anymore. Of course, she was in a great mood and wanted to party! Only once her skinny legs buckled while she was dancing; she’s still lacking the muscles, you know!

How the tooth got in her back in the first place, I still have no idea…

CHAPTER 34
THE DEATH OF PORTHOS
(xx.xx.xx)

Porthos is horrified: is the mangy zombie claw that’s just ripped his throat from his neck really going to be the last thing he feels in this life? It can’t be, he wants to die a victor! With a seemingly impossible effort of will, his arm, rapier in hand, shoots forward for a final attack against the monster that did this to him. The perfect thrust! He feels the tip of the Damascus steel blade pierce the skull, then the soft brain tissue—he even thinks he can perceive it liquefying—and finally, again solid resistance as it emerges from the back of the skull. Oh, that feels good, this is how he can go!

Porthos is practically the token casualty of season 2. Someone always has to die! But as we saw with Sputnik, who perished in season 1, a character can reappear using a flashback. Perhaps we’ll see Porthos and his fellow Musketeers Zorro, Soli, and Geist again in a future season!

CHAPTER 35
GOLDEN ARROW FINALLY!
(June 8, 2026)

“Look, there’s a fascist zombie down there!” Chicken exclaims in astonishment, after setting down his telescopic mini-scope and turning his torso toward Cupid, the charming leader of Team Archery.

Cupid also raises her anti-reflective binoculars to her eyes and glances down at the creature wearing a brown uniform. “That’s not a zombie, that’s a human!” she declares in surprise.

Chicken: “Ha! Even the zombies don’t want anything to do with this scum!”

Cupid puts down her binoculars and turns her head toward Chicken.

“Shall we put him out of his misery?” she asks, slightly raising her ultra-high-tech composite bow to indicate what she means.

Chicken is utterly horrified. “Are you crazy?”

“Ha ha ha, it was just a joke!” Cupid laughs. “Wow, looks like it’s about to start!” The plaza below is filling up with zombies.

“Give the others the signal to advance.”

Chicken uses the silent service (10) to give the rest of the squad the go-ahead for the operation. Then he smoothly rises from the flat roof where the two of them have set up their observation post.

“All right, I’m off to my position now. Good hunting, see you later!” he says to Cupid in a hushed voice, before heading towards the back of the roof and the fire escape.

Cupid responds with two outstretched index fingers, which, along with his wrists, tilt towards Chicken, before turning his attention back to the action on the plaza.

No five minutes after Chicken’s departure, a white-haired ball appears at the top of the fire escape, followed by a pensioner dressed in black, carrying a bow and a quiver full of arrows on her back.

“Hey Bingo, there you are. Slide your wrinkled behind over here!” Cupid is greeting her.

With an agility one wouldn’t expect from an old woman, Bingo quickly hurries to Cupid’s side. “Careful, little lady—when I was your age, your plump moon would have disappeared behind the clouds in shame at the sight of my shapely behind!” she whispers to the young Cupid, as she smoothly slides the bow and quiver off her back.

“You’re quite right,” chuckles Cupid. “Luckily, there’s not a cloud in sight today; that will be helpful.”

“Yes, a little extra light can’t hurt, even though we have the spotlights,” Bingo agrees. “Yabu’s waiting in the alley, ready to go, and Bull’s already in the apartment with the balcony—we’re all set.”

“Well, we’re just waiting for our star player! As soon as he’s within range of the arrow, I’ll give the go-ahead, Chicken and Frosty will switch on the floodlights, and then we’ll poke the piggy!”

And soon enough, the moment arrives: surrounded by a pack of zombie dogs, a tall undead man with a bucket on his head emerges through a hole in the wall on the opposite side of the square. The other zombies keep a respectful distance from their master, who scans the crowd from left to right.

“I’m going crazy, the pig’s wearing a helmet!” squeals Cupid. “Well, if there was any further proof needed that the Lords are intelligent, this is it! And Christiano Dulci Gabba Gabba sweatpants… ugh!”

“That’s a 15-liter coal bucket made of sheet steel with holes for the eyes,” Bingo remarkes. “We should also put a couple of arrows in it so he doesn’t get suspicious. But not Bull with his crossbow; the bolt might go right through, and then it would all have been for nothing…”

“Okay, I’ll pass it on… Confirmed!… So, GO GO GO!”

All of a sudden, the entire scene is bathed in blinding light. Four batteries of front spotlights, strategically placed beforehand, unleash their combined power simultaneously, freezing the zombies in terror.

“German light!” (11) Cupid exclaims. “Take that, you assholes!”

Then a hail of arrows rains down, focused on the zombie lord and his immediate surroundings. Bull’s crossbow bolts eliminate those zombies who try to huddle protectively around their leader with precise headshots, while Cupid’s and Bingo’s arrows turn him into a pincushion. With a “clunk, clunk,” two arrows ricochet off the bucket helmet.

Then Yabu makes his entrance: he cycles as fast as the wind, as close to the horde as possible, and then, at full speed, releases the golden arrow from the string of his Japanese longbow—bullseye! The arrow pierces the zombie lord’s chest! After about a minute of struggling, he manages to yank the projectile out of his chest, but it’s too late – the arrowhead has already shattered inside his body, and the unstable isotope is beginning to spread! From now on, WAZO will be able to track this zombie lord at any time!

HÄNSEL’S FIGHT LOG

July 12, 2026


Lunch break. Today, dry runs for tomorrow’s mission. Gretel won’t be there; she couldn’t make it to work today. Last night on the way home, we ate some berries in the woods—they looked so delicious! They tasted great, straight from the bush, and there were plenty. I hardly noticed anything, but at some point, Gretel just wouldn’t get off the toilet! Out the front, out the back, the whole shebang! She’s really sick!

Instead, they want to take Tilt with them now! I don’t get what they see in him; he’s such a show-off! A damn marketing windbag! The way he’s always showing off with his titanium bike! And trying to ingratiate himself with everyone – “call me Dennis, call me Dennis” – oh man… That guy is just after fame, trying to steal Gretel’s spot in the Silent Squad so he can go on missions with the boss, even though he’s nowhere near her level… and where do you think his nickname comes from? The guy freaks out over every little thing and gets totally worked up – but only towards the “small guys.” I once saw him yell at the mechanics just because they fitted brake cables in the “wrong color”!

Well, he better watch himself out there in the thick of things. I don’t think he’ll last long, and I’m certainly not going to bend over backwards to save his ass!


July 13, 2026

Tilt totally screwed up! The mission was a complete disaster because he made one wrong decision after another. Luckily, no one died because of it! But he also got bitten twice; without our magic potion, that would have been it for him… And then he even let them steal his bike, ha ha ha ha ha! Like that roadie zombie I had back then, but this one was a bit faster, or maybe Tilt was too slow… although, he couldn’t really run anymore anyway… He must have soiled himself, so Hexe had to drive him to the landing zone on the front rack of the Omnibroom; he stank to high heaven, she says. She also gave the platform a good hose-down…

Tilt is out of the Cycling Division now, and his name is just Dennis again…

CHAPTER 36
VAMPIRE HUNTERS ON BIKES
(August 16, 2026)

Nail and Shoot are sitting on a bench on a hill just outside the city, their designated pick-up zone. The weather is glorious, so they don’t mind that the Golden Dragon that’s supposed to pick them up is taking its sweet time. Next to them on the grass lie Shoot’s pink Velvet Audition 2, Nail’s old but impeccably maintained Künstler Schlachtross Combat-Bike, and Mecca’s BERNIE beach cruiser. Mecca can be heard talking on the radio somewhere nearby. Hammer has stayed behind at a spot with a good view of the path leading up the hill, keeping watch to make sure no zombies come after them.

“Tell me, Grampa Nail—what was it like back in your days as a vampire hunter? Were the vampires worse than the zombies are now?” little Shoot asks.

Nail takes another drag from his pipe and then runs his right hand down through his white beard from his chin before answering.

“Well, to be honest, I’ve never actually met a real vampire. Ever since I was recruited by the Guild after college, we’ve basically just been on the run from the unholy order, and they were humans. Half-converts, difficult to kill, but they didn’t require silver. Father Monsignore supposedly once fought a vampire, who’s also said to be responsible for his missing fingers, but I suspect that had more to do with a blender and moonshine… but you’d better focus on the zombies, they’re our current problem! And stop calling me Grampa, you cheeky brat, or you’ll get a smack! Don’t forget, you’re only allowed to be here because I’m responsible for you!”

“But you ARE my grandpa, Grandpa!” Shoot retorted in a mischievous voice.

“That’s what YOU say, but I don’t even know your mother, the one you claim to be my daughter!” The doubt in Nail’s voice, however, sounds unconvincing, and looking into their piercing blue eyes, the family resemblance is undeniable.

Shoot is about to make another inappropriate remark when Mecca rushes up and interrupts her.

“Two minutes!” she calls out, making that circular hand gesture with her index finger pointing upwards, which could mean anything, but in this case probably symbolizes the approaching helicopter. At the crest of the hill, Hammer appeares on his Mountainmaster BigMountain. Nail heaves himself up from the bench with a groan, while Shoot has already bounced up like a spring to grab her bike.

“Let’s go home!” 


CHAPTER 37
HÄNSEL ON FIRE
(September 25, 2026)

Hänsel and Gretel arrive at headquarters early in the morning. Before parting ways, they chat for a while, their forearms resting on the handlebars of their bicycles.

“How about we go mushroom picking at the witch’s house this afternoon?” Gretel suggests.

Hänsel is enthusiastic: ”Wow, yes—creamy mushrooms, I’d love some! I’ll make bread dumplings!”

“Yeah, cool! What time are you free?” Gretel asks.

“I’ve booked the training hangar until 3:30 p.m., you can pick me up there.” Hänsel replies.

“Okay, see you later,” Gretel says and starts pedaling.

Later that afternoon, Gretel is waiting outside the hangar, painting her fingernails black and turquoise (Pantone 3262)12, when Hänsel rolls through the gate at exactly 3:30.

High five.

“Tell me, what do you actually do when you’re hanging out in the hangar all by yourself?” Gretel asks. “It’s been going on for quite a while now…”

“Now I can tell you,” Hänsel replies. “I’ve finally cracked it! Okay, get this: I’ve developed a technique that lets me set my club on fire!”

“You’re kidding me, you nut!” Gretel laughs.

“Nooo, it’s the absolute truth! Watch, I’ll show you!”

Hänsel gets off his bike and takes his spiked club out of its case. He begins to move the club in a figure-eight motion, initially very slowly, then faster and faster, the figure-eight becoming smaller and the movement eventually imperceptible. The club now seems to simply vibrate and hum, a glowing light surrounds it, and with a puffing sound, flames suddenly erupt around it.

Hah hah, see?!” Hänsel exclaims triumphantly.

“Yeah, an amazing trick!” Gretel agrees.

“But you do realize you’ll catch fire yourself during all this?”

Indeed, it looks as if Hänsel’s aura has been ignited; flames flicker and twitch around him—but without actually hurting him! One of them, however, takes hold of the cuff of his right sleeve, and now things are getting dangerous…

“Huh, what? Waaah, oh no!” Hänsel cries.

He throws the club aside in panic, rips his jacket off, and begins stamping out the flames.

“Damn it, my lucky jacket!” he curses.

”Stay calm, I’ll sew a new sleeve on for you,” Gretel reassured him.

“Now pack your things and we’re going mushroom hunting.”